Tischtennis

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Tischtennis ist eine paralympische Sportart der ersten Stunde, schon bei den ersten Paralympics in ROM 1960 wurden Medaillen im Tischtennis vergeben.

Es wird nach den Reglen des Internationalen Tischtennis Verbandes gespielt. Die Tischtennistischfläche ist 274 cm x 152,5 cm groß. Sie wird durch ein Netz in zwei gleich große Felder unterteilt. Der/Die AufschlägerIn muss den Ball zunächst so schlagen, dass der Ball das eigene Spielfeld berührt, bevor er über das Netz gespielt wird. Erlaubt ist nur ein Ball-Tisch-Kontakt.

Ein Spiel endet nach drei gewonnen Sätzen. Einen Satz gewinnt jene/r SpielerIn, die als erste elf Punkte (zwei Punkte Unterschied) erzielt. Der Service wird immer nach zwei Punkten gewechselt.

Tischtennis ist eine paralympische Sportart der ersten Stunde, schon bei den ersten Paralympics in ROM 1960 wurden Medaillen im Tischtennis vergeben.

Es wird nach den Reglen des Internationalen Tischtennis Verbandes gespielt. Die Tischtennistischfläche ist 274 cm x 152,5 cm groß. Sie wird durch ein Netz in zwei gleich große Felder unterteilt. Der/Die AufschlägerIn muss den Ball zunächst so schlagen, dass der Ball das eigene Spielfeld berührt, bevor er über das Netz gespielt wird. Erlaubt ist nur ein Ball-Tisch-Kontakt.

Ein Spiel endet nach drei gewonnen Sätzen. Einen Satz gewinnt jene/r SpielerIn, die als erste elf Punkte (zwei Punkte Unterschied) erzielt. Der Service wird immer nach zwei Punkten gewechselt.

Besonderheiten

Unterschiede im Vergleich zum Tischtennis für AthletInnen ohne Behinderung sind folgende:

  • SpielerInnen dürfen den Tischtennisschläger an der Hand fixieren.
  • SpielerInnen müssen den Ball nicht mit der offenen Hand aufwerfen, wenn es ihnen aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht möglich ist.
  • Im Rollstuhl-Tischtennis darf der Ball im Einzel nicht über die Seitenlinien des Tisches geschlagen werden, damit der Ball in eine annehmbare Reichweite zum/r GegenspielerIn kommt.
  • Während des ganzen Spiels müssen die SpielerInnen auf der Sitzfläche des Rollstuhls sitzen bleiben und die Füße dürfen nicht den Boden berühren. Eine Sitzerhöhung durch eine Kissen ist erlaubt.
  • Als Gleichgewichtsstütze darf die Tischplatte nur nach einem Schlag und nur mit der Schlaghand berührt werden, aber nur dann, wenn der Tischtennistisch dadurch nicht bewegt wird.
  • Die Schlagreihenfolge im Team ist nicht so streng geregelt. Nach Aufschlag und Return darf jede/r SpielerIn jeden Ball spielen, jedoch müssen die SpielerInnen immer in der eigenen Spielfeldhälfte bleiben. Im Tischtennis für AthletInnen ohne Behinderung muss immer dieselbe Schlagreihenfolge zu Beginn festgelegt und eingehalten werden (z.B. bei Team 1 (A1, A2) & Team2 (B1, B2), A1 -B1 – A2 – B2).

Bewerbe

EINZEL

Damen – Herren

Team

Damen – Herren

Klassifizierung

Im Tischtennis wird das Prinzip der funktionellen Klassifizierung angewendet.

Die Klassifizierung orientiert sich dabei an der Auswirkung der Behinderung auf das eigene Spiel, unter Berücksichtigung von Stabilität in der Bewegung, Rotation im Ball und Geschwindigkeit. Es wird unterschieden in stehende (Klassen 6 bis 10) und sitzende Wettkampfklassen (Klassen 1 bis 5).

Generell gilt: je niedriger die Wettkampfklasse stehend bzw. sitzend, desto schwerer die Auswirkung der Behinderung auf das Tischtennisspiel.
In der Wettkampfklasse Elf treten Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung gegeneinander an.

Klassen

Klassen 1-5

sitzende Wettkampfklassen

Klasse 1

Die SpielerInnen haben keine Rumpfkontrolle, keinen funktionellen Griff des Schlägers, die Streckung des Ellbogens und der Hand werden durch eine schwingende Bewegung, die von der Schulter ausgeht, erreicht.

Die Koordination der Armbewegungen ist bedeutend anders als die des nicht beeinträchtigten Arms.

Alle Rumpfbewegungen werden durch das Halten des Rollstuhls oder des Oberschenkels mit der Hand, oder durch das Halten der Stuhlrückseite mit gekrümmtem Ellbogen gesichert.

Klasse 2

Die SpielerInnen haben keine Rumpfkontrolle, keinen funktionellen Griff des Schlägers, die Ellbogenstreckung ist ausreichend, und die Handbewegungen sind gut koordiniert aber ohne normale Kraft.

Die Rumpfposition wird ähnlich gesichert wie bei SpielerInnen der Klasse 1.

Klasse 3

SpielerInnen haben keine Rumpfkontrolle, je nach Höhe der Verletzung an der Wirbelsäule können minimale motorische Einschränkungen der Schlaghand auftreten, aber diese Schäden sind nicht schwerwiegend genug, um Einfluss auf eine der im Tischtennis bekannten Schlagtechniken zu haben.

Leichte Veränderungen der Rumpfposition werden gesichert, indem die freie Hand den Rollstuhl oder den Oberschenkel hält, drückt oder stützt.

Der untere Teil des Rumpfes bleibt in Kontakt mit der Stuhlrückseite. Rückwärtige Armbewegungen sind eingeschränkt, aufgrund der fehlenden Rumpfrotation.

Bewusste Bewegungen des Rollstuhls sind in den meisten Fällen nicht möglich.

Klasse 4

Die SpielerInnen haben Rumpfkontrolle, aufrecht sitzend, normale Arm- und Rumpfbewegungen sind möglich.

Rumpfbewegungen, die der Vergrößerung der Reichweite dienen, sind nur möglich, indem der freie Arm sich am Rollstuhl oder Oberschenkel hält, drückt oder stützt.

Bewusste Bewegungen des Rollstuhls sind möglich. Mit einer Hand nach vorne ist der Rumpf nicht in der Lage, sich optimal nach vorne zu lehnen.

Seitliche Bewegungen sind nicht ohne die Hilfe des freien Arms möglich.

Klasse 5

Die SpielerInnen haben Rumpfkontrolle, der Rumpf kann in sagittaler Ebene (vor und zurück) bewusst und ohne Hilfe des freien Armes nach vorne geneigt und aufgerichtet werden.

Signifikante Stoßbewegungen mit den Oberschenkeln oder sogar den Füßen sind möglich.

Die Handhabung des Rollstuhls ist optimal, aufgrund der guten Rumpfpositionierung nach vorne und nach hinten. Einige seitliche Bewegungen sind möglich.

Klassen 6-10

stehende Wettkampfklassen

Klasse 6

Kombination von schweren Behinderungen im Schlagarm und den unteren Gliedern, mit schweren dynamischen Gleichgewichtsproblemen.

Klasse 7

Sehr starke Defekte der Beine, damit verbundene schlechte statische und dynamische Balance.

Starke bis mäßige Defekte des Spielarmes.

Gemäßigte Cerebralparese, mit Beeinträchtigung des Spielarmes und der Beine.

Klasse 8

Einseitig oberhalb des Knies oder beidseitig unterhalb des Knies Amputierte.

Schwere Behinderungen in einer oder beiden unteren Gliedmaßen, mit geringem dynamischem Gleichgewicht.

Mittlere Behinderungen in den Beinen und leichte Behinderung im Spielarm.

Klasse 9

Einseitig, unterhalb des Knies amputierte SpielerInnen.

Milde Beeinträchtigungen der Beine, oder leichte Behinderungen in den Beinen und leichte Behinderung im Spielarm.

Starke Beeinträchtigung des Nicht-Spielarmes.

Klasse 10

Sehr milde Beeinträchtigungen in den Beinen, oder sehr milde Beeinträchtigung des Spielarms, oder schwere bis gemäßigte Beeinträchtigung des Nicht-Spielarms.

Klasse 11

AthletInnen mit mentaler Beeinträchtigung

Klasse 11

SportlerInnen mit mentaler Beeinträchtigung entsprechend den internationalen Kriterien.

© Deutscher Behindertensportverband e. V.

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