Rollstuhltanzsport

Rollstuhltanzsport

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Ursprünglich entstand Rollstuhltanzen in Schweden, wo es 1968 von Els-Britt Larsson erfunden wurde. Rasch wurde es zu einer beliebten Sportart, vor allem in Schweden, wo 1975 der erste Wettkampf mit 30 Paaren stattfand.

Wheelchair Dance Sport wird momentan in ca. 33 Ländern der Welt betrieben und einerseits durch die Art des Tanzes, aber auch durch die Zusammensetzung der Paare definiert und gewertet.

Eleganz, Stil und Rhythmus sind das Kennzeichen einer überzeugenden Tanzperformance. Es wird von Personen mit einer Behinderung der unteren Gliedmaßen durchgeführt. Dies kann mit einer Person ohne Behinderung als Partner (stehend = Kombi) oder aber auch mit einer ebenfalls im rollstuhlsitzenden Person (= Duo) erfolgen.

Im Jahr 1998 ist Wheel Chair Dance Sport eine IPC-Meisterschaftssportart geworden, aber bis heute noch nicht Teil der paralympischen Spiele. Wheelchair Dance Sport wird vom Internationalen Paralympischen Committee (IPC) verwaltet und durch das Technical Committee des IPC koordiniert.

Ursprünglich entstand Rollstuhltanzen in Schweden, wo es 1968 von Els-Britt Larsson erfunden wurde. Rasch wurde es zu einer beliebten Sportart, vor allem in Schweden, wo 1975 der erste Wettkampf mit 30 Paaren stattfand.

Wheelchair Dance Sport wird momentan in ca. 33 Ländern der Welt betrieben und einerseits durch die Art des Tanzes, aber auch durch die Zusammensetzung der Paare definiert und gewertet.

Eleganz, Stil und Rhythmus sind das Kennzeichen einer überzeugenden Tanzperformance. Es wird von Personen mit einer Behinderung der unteren Gliedmaßen durchgeführt. Dies kann mit einer Person ohne Behinderung als Partner (stehend = Kombi) oder aber auch mit einer ebenfalls im rollstuhlsitzenden Person (= Duo) erfolgen.

Im Jahr 1998 ist Wheel Chair Dance Sport eine IPC-Meisterschaftssportart geworden, aber bis heute noch nicht Teil der paralympischen Spiele. Wheelchair Dance Sport wird vom Internationalen Paralympischen Committee (IPC) verwaltet und durch das Technical Committee des IPC koordiniert.

Sportausrüstung und Wettkampf-Fläche

Rollstuhl

TeilnehmerInnen im Wheelchair Dance Sport benutzen zur Ausübung der Sportart, abhängig von ihrer Beeinträchtigung, entweder einen Aktiv-Rollstuhl oder einen Elektro-Rollstuhl.

Tanzfläche

Die Tanzfläche muss mindestens 200 Quadratmeter betragen, wobei die Seitenlänge mindestens 10 m Länge betragen muss.

Tänze

Standardtänze

Langsamer Walzer – Tango – Wiener Walzer – Slow Fox – Quickstep

Lateinamerik. Tänze

Samba – Cha-Cha-Cha – Rumba –
Paso Doble – Jive

Bewerbe

Es gibt bei allen Bewerben zwei Klassen:
(LWD = Level Wheel Chair Dance Sport)

– LWD 1

– LWD 2

Die Zuteilung zu einer Klasse erfolgt durch die Klassifizierung.

Paar-Zusammensetzungen

Kombinationstanz

– ein/e RollstuhlfahrerIn und ein/e stehende/r PartnerIn

Duo

– zwei RollstuhlfahrerInnen

Singletanz

– ein/e RollstuhlfahrerIn alleine, aber mit mehreren auf der Fläche tanzend; getrennt nach Single Men und Single Women

Freestyle (Kombi oder Single)

– alleine tanzend auf der Fläche mit eigener Musik und Interpretations-Choreografie (max. Musiklänge 3:30 Minuten)

Leistungsklassen

LK: Beginner

Drei Tänze, die jährlich durch das Technical Committee aus dem Programm der Standardtänze und der lateinamerikanischen Tänze kombiniert ausgewählt werden.

In der Startklasse Beginners liegt das Hauptaugenmerk auf der richtigen Umsetzung der Basic-Aktionen in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen.

LK: Continues

Hier wird bereits in zwei getrennte Klassen unterteilt. Zum Einem Standardtänze mit vier Tänzen (Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Quickstep) und zum Anderen lateinamerikanische Tänze (Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Jive).

Es ist auch möglich bei einzelnen Wettbewerben einen der vier Tänze durch Slow Foxtrott bzw. Paso Doble zu ersetzen. Es werden aber gesamt nur jeweils vier Tänze getanzt.

LK: High-Level

Trennung in Standardtänze und lateinamerikanische Tänze, jedoch jeweils immer alle fünf Tänze (Standardtänze – Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott, Quickstep und lateinamerikanische Tänze – Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble, Jive und immer in dieser Reihenfolge).

In der Disziplin Single wird nicht in Standard- oder lateinamerikanische Tänze getrennt; hier sind langsamer Walzer, Tango, Samba, Rumba und Jive zu absolvieren.

In der High Level Klasse werden auch internationale Titelturniere (EM, WM und World Games) ausgetragen und die Ergebnisse werden in der IPC Rangliste geführt.

Klassifizierung

AthletInnen mit einer körperlichen Behinderung, die sich auf die unteren Gliedmaßen auswirken, dürfen an Wheelchair Dance Sport Bewerben teilnehmen. Beispielhafte Minimalbehinderungen sind z. B. unter anderem die Amputation am Knöchel, eingeschränkte Muskelfunktion an beiden Beinen, Ankylose des Knöchels oder des Kniegelenks, Spasmen oder eingeschränkte Koordination oder eine Beinlängendifferenz von mindestens sieben Zentimeter. AthletInnen ist Gehen und Tanzen nicht möglich.

Die Klassifizierung ist eine funktionelle, die an jede Kategorie angepasst werden kann. Es werden verschiedene Kriterien getestet und dafür Punkte vergeben, um die Funktion der oberen Extremitäten und der Rumpfkontrolle zu überprüfen.

Die AthletInnen werden auf Grundlage ihrer funktionellen Möglichkeiten sportartspezifisch getestet.

Testprozedere

  • Der/Die AthletIn muss auf einem festen Untergrund unter Wettkampfbedingungen getestet werden.
  • Die Funktion wird für jede Körperseite überprüft:
    • Zwei Punkte für volle Funktion
    • Ein Punkt für reduzierte Funktion
    • Null Punkte für keine Funktion
    • Maximalpunkteanzahl beträgt 20
Radkontrolle

Fähigkeit, den Rollstuhl vor- und rückwärts zu beschleunigen bzw. zu stoppen sowie Drehungen mit nur einer Hand.

Druckfunktion

Fähigkeit, den Rollstuhl zu kontrollieren, während man das Rad antreibt bzw. bei gleichzeitigem Handkontakt mit dem Tanzpartner.

Zugfunktion

Fähigkeit, den Rollstuhl zu kontrollieren, während man das Rad zieht oder bremst bzw. bei gleichzeitigem Handkontakt mit dem Tanzpartner.

Armfunktion

Fähigkeit, eine kontrollierte Bewegung des freien Armes mit voller Streckung in allen Gelenken durchzuführen.

Oberkörper-Rotation

Fähigkeit, den gesamten Oberkörper zu rotieren, ohne dabei die Balance zu verlieren.

Oberkörper-Stabilität

Fähigkeit, den gesamten Oberkörper vorwärts bzw. seitwärts kontrolliert abzusenken und wieder aufzurichten.

Nach der Durchführung von diesen sportspezifischen Tests erfolgt die Einteilung in eine von zwei Klassen (LWD 1, LWD 2; LWD = Level Wheelchair Dance Sport) auf Grund der durch die funktionelle Klassifizierung erworbenen Punkte.

Klassen

Mehr Informationen unter: www.wheelchairdancesportteam-austria.at

KOMBI - LWD 1

14 Punkte oder weniger

DUO - LWD 1

gemeinsam bis 30 Punkte oder weniger

KOMBI - LWD 2

mehr als 14 Punkte

DUO - LWD 2

gemeinsam mehr als 30 Punkte

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