Rollstuhl-Rugby

Rollstuhl-Rugby

Seit SYDNEY 2000 ist Rollstuhl-Rugby bei den Paralympics vertreten. Gespielt wird in gemischten Teams – spielberechtigt sind Athlet:innen mit Tetraplegie.

Rollstuhl-Rugby zählt sicherlich zu den actionreichsten und spannendsten Sportarten bei den Paralympics. Es wird Indoor auf einem Basketballfeld gespielt und kombiniert Elemente aus Basketball, Rugby und Eishockey.

Die vier Personen eines Teams versuchen einen weißen Ball (ähnlich einem Volleyball) über die gegnerische Ziellinie zu bringen. Jede Überquerung bringt einen Punkt. Der Ball darf dabei gedribbelt, gepasst oder auf dem Schoß getragen werden. Im letzteren Fall jedoch muss der Ball nach zehn Sekunden gedribbelt oder weitergepasst werden. Gespielt werden vier Perioden von jeweils acht Minuten (Halbzeitpause fünf Minuten, Viertelpausen zwei Minuten).

Rollstuhl-Rugby ist ein Kontakt – Sportart, das bedeutet, es ist erlaubt mit dem eigenen Rollstuhl den des/der GegnersIn zu stoppen und zu blockieren. Für diese Sportart gibt es eigens entwickelt Rollstühle, die gewisse Vorgaben erfüllen müssen, damit die Sicherheit und Fairness gewährleistet bleibt.

Seit SYDNEY 2000 ist Rollstuhl-Rugby bei den Paralympics vertreten. Gespielt wird in gemischten Teams – spielberechtigt sind Athlet:innen mit Tetraplegie.

Rollstuhl-Rugby zählt sicherlich zu den actionreichsten und spannendsten Sportarten bei den Paralympics. Es wird Indoor auf einem Basketballfeld gespielt und kombiniert Elemente aus Basketball, Rugby und Eishockey.

Die vier Personen eines Teams versuchen einen weißen Ball (ähnlich einem Volleyball) über die gegnerische Ziellinie zu bringen. Jede Überquerung bringt einen Punkt. Der Ball darf dabei gedribbelt, gepasst oder auf dem Schoß getragen werden. Im letzteren Fall jedoch muss der Ball nach zehn Sekunden gedribbelt oder weitergepasst werden. Gespielt werden vier Perioden von jeweils acht Minuten (Halbzeitpause fünf Minuten, Viertelpausen zwei Minuten).

Rollstuhl-Rugby ist ein Kontakt – Sportart, das bedeutet, es ist erlaubt mit dem eigenen Rollstuhl den des/der GegnersIn zu stoppen und zu blockieren. Für diese Sportart gibt es eigens entwickelt Rollstühle, die gewisse Vorgaben erfüllen müssen, damit die Sicherheit und Fairness gewährleistet bleibt.

Bewerbe

Team-Turnier

Mixed

Klassifizierung

Abhängig vom Grad der Behinderung sind die Athlet:innen in sieben Klassen eingeteilt, mit einer Punktevergabe von 0,5 (schwerste Behinderung) bis 3,5 (leichte Behinderung) pro SpielerIn.

Das Team auf dem Spielfeld, bestehend aus vier Spieler:innen, darf die Gesamtpunkteanzahl von acht nicht überschreiten. Für jede SpielerIn am Spielfeld erhöht sich die erlaubte Gesamtpunktezahl um 0,5 Punkte.

KLASSE 0,5

Spieler:innen sind Blocker und somit keine dominanten Ballführer:innen.

Führen den Ball im Schoß, nickende Kopfbewegungen beim Schieben (Ziehen am hinteren Teil des Rades).

Benutzen das hintere Viertel des Rades (meist unter Gebrauch des Unterarms) zum Bremsen, Starten und Drehen.

Passen den Ball gewöhnlich mit zweihändigem Stoß, vorwärts oder seitwärts. Schlechte Balance.

KLASSE 1,0

Spieler:innen sind Blocker und können den Ball gelegentlich annehmen, somit keine dominanten Ballführer:innen.

Schwacher Brustpass oder Unterarmwurf.

Die Spieler:innen besitzen einen längeren Schub am Rad (eine Kombination von Ziehen und Drücken).

Fangen mit dem Unterarm und Handgelenk. Schwacher oder nicht vorhandener Brustpass oder Unterarmpass.

KLASSE 1,5

Spieler:innen verfügen über asymmetrische Armfunktionen.

Bevorzugen den stärkeren Arm.

Gute Schulterkraft. Gute Blocker, vereinzelt auch Ballführer:innen.

KLASSE 2,0

Spieler:innen beherrschen einen guten Brustpass. Gute Ballbehandlung.

Können den Ball mit dem Handgelenk festhalten, die Handfunktion ist eingeschränkt.

Entwickeln eine gute Anschubgeschwindigkeit auf dem Spielfeld.

Ballführer:innen.

KLASSE 2,5

Spieler:innen verfügen über asymmetrische Arm- und Handfunktionen, weisen aber eine sehr gute Kraft und Stabilität in der Schulter auf.

Sie verfügen auch über eine gewisse Rumpfstabilität beim Bedienen des Rollstuhls.

Die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit der Finger erlaubt trotzdem ein sicheres Dribbeln mit dem Ball, Überkopfpässe und eine relative Ballsicherheit.

Hauptsächliche Ballführer:innen, relativ schnelle Spielmacher:innen.

KLASSE 3,0

Spieler:innen können den Ball sehr gut mit der Hand dribbeln.

Sie verfügen über Rumpfstabilität, die eine stabilere Sitzposition im Rollstuhl ermöglicht.

Sehr guter Umgang mit dem Ball. Sie können den Greifreifen des Rollstuhls gut greifen, um den Rollstuhl zu manövrieren.

Schnelle Spielmacher:innen, und sehr gute Ballführer:innen.

KLASSE 3,5

Spieler:innen besitzen geringe Rumpffunktionen und sitzen deshalb sicher im Rollstuhl.

Sie können mit dem Rumpf Bewegungen des Rollstuhls und bei der Ballführung beeinflussen.

Sie können den Ball gewöhnlich gut sichern und sehr gut kontrollieren. Sie können mit einer Hand auch auf Distanz passen.

Dominante Ballführer:innen und sehr schnelle Spielmacher:innen. Führende Rolle als Spielmacher:innen, und sehr gute Ballführer:innen.

VIDEOS

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