Rollstuhl-Fechten

Rollstuhl-Fechten

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Diese Sportart zählt zu den ältesten paralympischen Sportarten, sie wurde zum ersten Mal bei den Paralympics in ROM 1960 durchgeführt.

Die Regeln des Rollstuhl-Fechtens sind die gleichen wie beim Fechten. Ziel beim Rollstuhl-Fechten ist es 15 Punkte gegen den/die GegnerIn zu erzielen. Es gibt immer einen Punkt sobald die FechterInnen einen Treffer in der Trefferfläche seines/ihrer KontrahentInnen landen kann. Der auffälligste Unterschied ist, dass die Rollstühle fest am Boden montiert sind, sodass die FechterInnen ausschließlich mit dem Oberkörper ausweichen können.

Ein Treffer kann nur dann gewertet werden, wenn sich der/die AthletIn sitzend im Rollstuhl befindet. Ein ständiger Sitz- und Fußkontakt mit dem Rollstuhl während des Kampfes ist obligatorisch.

Im Gegensatz zum Fechten für Nichtbehinderte herrscht bei den AthletInnen von Beginn an ein Abstand, der einen sofortigen Treffer ermöglicht, daher wird auch zusätzlich die Ausgangsposition genau geregelt.

Diese Sportart zählt zu den ältesten paralympischen Sportarten, sie wurde zum ersten Mal bei den Paralympics in ROM 1960 durchgeführt.

Die Regeln des Rollstuhl-Fechtens sind die gleichen wie beim Fechten. Ziel beim Rollstuhl-Fechten ist es 15 Punkte gegen den/die GegnerIn zu erzielen. Es gibt immer einen Punkt sobald die FechterInnen einen Treffer in der Trefferfläche seines/ihrer KontrahentInnen landen kann. Der auffälligste Unterschied ist, dass die Rollstühle fest am Boden montiert sind, sodass die FechterInnen ausschließlich mit dem Oberkörper ausweichen können.

Ein Treffer kann nur dann gewertet werden, wenn sich der/die AthletIn sitzend im Rollstuhl befindet. Ein ständiger Sitz- und Fußkontakt mit dem Rollstuhl während des Kampfes ist obligatorisch.

Im Gegensatz zum Fechten für Nichtbehinderte herrscht bei den AthletInnen von Beginn an ein Abstand, der einen sofortigen Treffer ermöglicht, daher wird auch zusätzlich die Ausgangsposition genau geregelt.

Bewerbe

Es gibt Bewerbe im Degen, Florett und Säbel, die sowohl als Einzel- als auch Teambewerbe für Damen und Herren durchgeführt werden.

DEGEN

Kategorie A – Kategorie B – Team

© IWAS

FLORETT

Kategorie A – Kategorie B – Team

© IWAS

SÄBEL

Kategorie A – Kategorie B

© IWAS
AusgangspositionTrefferfläche
Degendie Klingen dürfen sich nicht kreuzengesamter Rumpfbereich, Arme und Maske
Florettdie Klingen dürfen nicht über die Glocke (Handschutz am Griff) hinausragengesamter Rumpfbereich
Säbeldie Klingen dürfen nicht über die Glocke (Handschutz am Griff) hinausragengesamter Rumpfbereich, Arme und Maske

Klassifizierung

Berechtigt zur Teilnahme sind alle AthletInnen, denen es aufgrund ihrer Behinderung nicht möglich ist, im Stehen zu fechten. Die FechterInnen starten daher ausschließlich im Rollstuhl.

Die Klassen basieren auf den funktionalen Einschränkungen beim Fechten. Die einzelnen Klassen werden bei Wettkämpfen zu drei Kategorien zusammengefasst, um die Anzahl der Bewerbe zu reduzieren.

Kategorie A umfasst Sportklasse 3 und 4, Kategorie B beinhaltet Sportklasse 2 und Kategorie C enthält die Klassen 1A und 1B. Wegen zu geringer Beteiligung war Kategorie C bei Paralympics bisher nicht vertreten.

KLASSE 1A / Wettbewerbskategorie C

Die AthletInnen verfügen über keine Sitzbalance und haben einen beeinträchtigten Fechtarm.

Die Fähigkeiten zur Streckung des Ellbogens und die Funktionsfähigkeit der Hand sind eingeschränkt, sodass es erforderlich ist, die Waffe mit einer Bandage an der Hand zu fixieren (vergleichbar Tetraplegie C5/C6).

KLASSE 1B / Wettbewerbskategorie C

Die AthletInnen verfügen über keine Sitzbalance und haben einen beeinträchtigten Fechtarm.

Die Fähigkeit zur Streckung des Ellbogens ist vorhanden, aber die Funktionsfähigkeit der Finger ist eingeschränkt, sodass es erforderlich ist, die Waffe mit einer Bandage an der Hand zu fixieren (vergleichbar Tetraplegie C7/C8).

KLASSE 2 / Wettbewerbskategorie B

Die AthletInnen verfügen über schlechte oder mäßige Sitzbalance und über keine vollständige Kontrolle der Rücken- und Bauchmuskulatur.

Die AthletInnen ohne Sitzbalance haben keine Einschränkungen am Fechtarm.

Die AthletInnen mit guter Sitzbalance haben eine geringfügige Beeinträchtigung des Fechtarms.

KLASSE 3 / Wettbewerbskategorie A

Die AthletInnen verfügen über eine gute Kontrolle der Rücken- und Bauchmuskulatur und eine gute Sitzbalance ohne Unterstützung der Beine (z. B. Doppel-Oberschenkel-Amputation).

Der Fechtarm ist funktionell.

KLASSE 4 / Wettbewerbskategorie A

Die AthletInnen verfügen über eine gute Kontrolle der Rücken- und Bauchmuskulatur und eine gute Sitzbalance mit Unterstützung der Beine.

Der Fechtarm ist funktionell.

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