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Der paralympische Reitsport erlebte seine Premiere in ATLANTA 1996 und umfasst ausschließlich das Dressurreiten. Ziel des Dressurreitens ist eine perfekte Harmonie von ReiterIn und Pferd.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Teilen: einem Pflichtprogramm mit vorgegebenen Figuren und einer Kür, bei welcher die ReiterInnen ein selbst erstelltes Programm mit ausgewählter Musik und Figuren präsentieren.

Hilfsmittel wie Reitpeitschen, Zügelstangen und Ähnliches sind erlaubt. AthletInnen mit Sehbehinderung dürfen sich durch eine/n ZuruferIn (Caller) positionieren lassen. Damen und Herren starten gemeinsam.

Der paralympische Reitsport erlebte seine Premiere in ATLANTA 1996 und umfasst ausschließlich das Dressurreiten. Ziel des Dressurreitens ist eine perfekte Harmonie von ReiterIn und Pferd.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Teilen: einem Pflichtprogramm mit vorgegebenen Figuren und einer Kür, bei welcher die ReiterInnen ein selbst erstelltes Programm mit ausgewählter Musik und Figuren präsentieren.

Hilfsmittel wie Reitpeitschen, Zügelstangen und Ähnliches sind erlaubt. AthletInnen mit Sehbehinderung dürfen sich durch eine/n ZuruferIn (Caller) positionieren lassen. Damen und Herren starten gemeinsam.

Bewerbe

EINZEL

Championship Test – Grade I bis Grade V

Freestyle Test – Grade I bis Grade V

TEAM

Championship Test (3 ReiterInnen / Team)

Klassifizierung

Es gibt fünf Startklassen, die sich am Grad der Behinderung orientieren.

GRADE I

Die AthletInnen sind hauptsächlich Rollstuhlbenutzer, entweder mit geringer Rumpfbalance oder mit begrenzter Arm- und Beinfunktionen.

Athleten mit komplett fehlender Rumpfbalance bzw. Koordinationsfähigkeit, aber guten Armfunktionen sind auch in dieser Klasse startberechtigt. 

PRÜFUNG: Schrittsequenzen

GRADE II

Die AthletInnen sind ebenfalls meistens Rollstuhlbenutzer mit starken Einschränkungen der Beinfunktionen und der Rumpfbalance.

Meist sind auch die Funktionen/Koordinationsfähigkeiten des Oberkörpers und/oder der Arme stark eingeschränkt.

PRÜFUNG: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / bestimmte Galopplektionen

GRADE III

Die AthletInnen sind oft Rollstuhlbenutzer mit starken Einschränkungen der Beinfunktionen und/oder der Rumpfbalance, aber mit guten bis leicht behinderten Armfunktionen.

AthletInnen mit starker einseitiger Funktionseinschränkung in Arm, Rumpf und Bein sind auch in dieser Klasse startberechtigt.

PRÜFUNG: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

GRADE IV

Die AthletInnen können in der Regel ohne Unterstützung gehen. Sie haben Behinderungen entweder an einem Arm und einem Bein, mäßige Behinderungen in beiden Armen und beiden Beinen oder schwere Behinderungen der Arme.

AthletInnen, die als B1 (blind) klassifiziert sind, können auch in dieser Klasse starten, ebenso Menschen mit mentalen Einschränkungen.

PRÜFUNG: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

GRADE V

Die AthletInnen haben Behinderungen nur in einer oder zwei Gliedmaßen oder Einschränkungen der Sehfähigkeit.

Etwa eine Behinderung der Hand oder auch das Fehlen einer Hand berechtigt genauso zum Start in dieser Klasse wie das Fehlen eines Unterschenkels.

PRÜFUNG: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

VIDEOS

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