Laufen für jene, die es selbst nicht können

Insgesamt 37.274 Läufer:innen in ganz Österreich und sage und schreibe 161.892 weltweit gingen heute beim Wings for Life World Run an den Start – verbunden durch den Wunsch, Gutes zu tun! Rollstuhlfahrer:innen, Laufanfänger:innen und Spitzenathlet:innen liefen, rollten oder spazierten Seite an Seite für die, die es selbst nicht können und haben 4,7 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung gesammelt!

Um Punkt 13 Uhr gaben Snowboard-Olympiasiegerin Anna Gasser und Wolfgang Illek den Startschuss für den Wiener Flagship Run und knapp 10.000 Teilnehmer:innen starteten bei perfektem Laufwetter zwischen Wiener Rathaus und Burgtheater los.

Das Gefühl von Verbundenheit und Zusammenhalt prägt den diesjährigen Lauf. “Endlich wieder gemeinsam laufen”, hieß es in weltweit sieben Flagship Runs und was das bedeutet, zeigen all die lachenden Gesichter. In der begeisterten Menge des Flagship Run in Wien war auch das eine oder andere bekannte zu erkennen

Getrennt und doch gemeinsam

Persönlichkeiten und Sport-Stars sind aus ganz Österreich angereist, um den Spirit des Flagship Run Wien hautnah zu erleben: Die Biathlon-Weltmeisterin Lisa Hauser und ihre Kollegen Felix Leitner und Dominik Landertinger; der Rollstuhltennisspieler und Wings for Life Botschafter Nico Langmann; das Team Morgenstern-Müller mit Andi Goldberger als wortwörtliches Zugpferd – sein Wunschziel von 30 Kilometer hat er locker um 5,3 Kilometer übertroffen. Aber egal wie bekannt du auch bist, dieser Tag macht einfach Gänsehaut!

Getrennt und doch immer gemeinsam: Weltweit wurden 217 App Run Events veranstaltet – 23 alleine in Österreich – und die Emotionen gingen überall hoch: Hände in der Luft, lachende Gesichter, Tränen der Rührung und herzliche Umarmungen, wohin man sieht. Und damit wurde schon ein Ziel erreicht: Jenen Menschen eine Bühne zu geben, die sonst kaum im Zentrum stehen.

Hitradio Ö3 stellt größtes Team

Die letzten fünf Läufer lieferten sich auf den letzten Metern ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen – rund um den Globus und in allen Zeitzonen. Der Ultrarunner Tom Evans aus England wurde bei 63,41 Kilometer vom Catcher Car eingeholt und beendete somit den Flagship Run Wien als Gewinner.

Bei den Herren kämpften weltweit fünf Läufer um den globalen Gesamtsieg und Jo Fukeda aus Japan konnte ihn schließlich mitten in der Nacht und mit sagenhaften 64,4 Kilometern haarscharf für sich entscheiden. Bei den Frauen darf Nina Zarina zum vierten Mal in Folge den Sieg für sich beanspruchen – sie ist in Santa Monica / USA 56 Kilometer weit gelaufen und hat die Zweitplatzierte Patrycja Talar in Poznan um 2,5 Kilometer überflügelt.

In Österreich holte sich die Oberösterreicherin Kerstin Springer mit 44,2 Kilometer den Sieg und den beeindruckenden 8. Platz im internationalen Vergleich. Die 21-Jährige lief im größten Team Österreichs – dem Ö3-Team – und kam mit dem Ziel nach Wien jene 32-Kilometer-Marke zu knacken, die sie letztes Jahr über den App Run zurückgelegt hatte. Dass sie nun als Siegerin des Flagship Run Wien hervorgeht, hatte sie nicht zu träumen gewagt.

Bester Österreicher mit 59,4 Kilometer ist der Salzburger Andreas Stöckl, der ebenfalls beim Flagship Run Wien für das Team SC Leogang Lauf- und Tourenskisport gelaufen ist.

Auch 2023 wird wieder gelaufen

Seit 2014 sind insgesamt über eine Million Teilnehmer:innen zugunsten der Wings for Life Stiftung und der Mission, Querschnittslähmung zu heilen, an den Start gegangen.

In bisher neun Ausgaben dieses Ausnahme-Bewerbs wurde eine Gesamt-Spendensumme von 38 Millionen Euro eingenommen – eine bedeutende Stütze für die weltweite Forschungsarbeit auf der Suche nach einer Heilung von Rückenmarksverletzungen.

Den 7. Mai 2023 kannst du dir schon dick im Kalender markieren, denn dann heißt es wieder: Wir laufen für alle, die es nicht können!

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