Vorbereitung auf die Paralympics

Nach der sehr erfolgreichen Paracycling-Weltmeisterschaft im portugiesischen Estoril (Silber im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen) und einer starken Paracycling-Europameisterschaft in Peuerbach sowie Schwanenstadt (Gold im Einzelzeitfahren und Silber im Straßenrennen), gönnte sich Thomas Frühwirth eine mehr als verdiente Pause, bevor es in die heiße Paralympics-Phase ging. „Ehrlich gesagt, war es aber mehr Qual für mich eine Woche praktisch nichts zu machen. Dem Körper hat es aber sicher gutgetan. Nach knapp einer Woche Pause habe ich mit einem dreiwöchigen Grundlagenblock mit 91 Stunden im Handbike begonnen“, erklärt der 39-jährige Steirer, der sich seinen ersten Trainingsblock gut eingeteilt hat. Die ersten Trainingstage absolvierte Frühwirth in der Heimat, ehe er in die italienischen und französischen Berge übersiedelte: 25.400 Höhenmeter in 14 Tagen sprechen eine deutliche Sprache!

Nach einer Woche Erholung und Regeneration befindet sich der Steirer nun am Beginn seines letzten Trainingsblocks vor Tokio. „In der jetzigen Phase werde ich sehr viel Intervalltraining machen und den Rest im Grundlagenbereich arbeiten. Ich habe in der Vergangenheit schon sehr viele Erfahrungswerte sammeln können, das hilft mir jetzt. Trainings-technisch ist es ein brutal großer Hammer, es ist wirklich das Maximum was ich noch vertragen kann. Aber ich will mir die notwendige Härte holen“, zeigt sich Frühwirth bereits voll fokussiert.

Aktuell blickt der 39-Jährige noch mit gemischten Gefühlen nach Tokio. Die Vorfreude, dass man trotzt einer schwierigen Phase die Möglichkeit auf die große Bühne Paralympische Spiele bekommt, ist dennoch sehr groß. „In den nächsten zwei Tagen findet in Wien die offizielle Einkleidung und die Verabschiedung statt. Ich bin sehr stolz, dass ich einer von 24 Athletinnen und Athleten sein werde, der Österreich in Japan vertreten darf. Die beiden Veranstaltungen in den nächsten Tagen sind für mich der richtige Startschuss für das große Highlight“, so Frühwirth, der neben dem in der Schweiz lebenden Para-Dressur-Reiter Pepo Puch der zweite Athlet aus der Steiermark ist, der an den Paralympics in Tokio teilnehmen wird.

Wenn alles nach Plan läuft, wird Frühwirth gemeinsam mit seinen rot-weiß-roten TeamkollegInnen am 23. August die Reise nach Japan antreten. Am 31. August wartet auf den 39-Jährige das Einzelzeitfahren, am Tag darauf folgt das Straßenrennen. „Auf die beiden Rennen freue ich mich schon sehr, das wird sicherlich richtig lässig. Der Zeitplan in Tokio ist zwar sehr kompakt, aber wir nehmen das so, wie es ist. Ich habe in den letzten Wochen sehr viel investiert und werde definitiv mein Bestes geben“, brennt der Steirer bereits auf seine beiden Einsätze.

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