Viele Erfolge beim Weltcup in Lignano

Am 17. und 18. April fand in Lignano (Italien) der Weltcup im Paraschwimmen statt. 165 AthletInnen aus 27 Ländern kämpften um die Spitzenplätze – und die begehrten letzten Startplätze für die Paralympics in Tokyo.

Mit dabei das österreichische Nationalteam bestehend aus Andreas Onea, Andreas Ernhofer, Sabine Weber-Treiber und Janina Falk. Alle vier durften über Erfolge und Bestzeiten jubeln.

Onea konnte in seiner Klasse S8 einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nehmen. Er gewann Gold über 100m Brust, Silber über 200m Lagen und Bronze über 100m Delfin. „Ich bin schon lange keine so guten Zeiten aus dem Training heraus geschwommen. Die Zeiten stimmen mich vor allem in Anbetracht der intensiven Vorbereitungsphase zuversichtlich“, so der Niederösterreicher.

Sein Teamkollege Ernhofer holte Gold über 50m Freistil und drei Mal Silber über 50m Rücken, 150m Lagen sowie 50m Brust in seiner Klasse S4. Zudem gelangen ihm drei österreichische Rekord über 50m Rücken, 50m Brust und 150m Lagen. In der Open-Class über alle Klassen konnte er zwei Mal Bronze holen.

Über 50m Freistil war der Heeressportler schneller als der amtierende Europameister, der Jubel fiel entsprechend groß aus: „Der Moment als ich als Erster angeschlagen habe war unglaublich! Vor allem jetzt, ein Monat vor der Europameisterschaft, ist das mal ein gutes Ausrufezeichen und ich kann es kaum erwarten dort nochmal schneller zu schwimmen.“

Weber-Treiber gewann in ihrer Klasse S7 bzw. SB6 insgesamt zwei Mal Gold (50m und 100m Freistil), ein Mal Silber (100m Brust) und ein Mal Bronze mit österreichischem Rekord über 400m Freistil.

Youngster Falk holte fünf Mal Gold in ihrer Klasse S14 und gewann somit alle Bewerbe, bei denen sie am Start stand. Zusätzlich gelang es ihr, mit hervorragenden Schwimmzeiten schnellste Frau über alle Klassen des Wochenendes zu sein. Sie gewann in der Juniorinnen-Klasse über alle Klassen vier Goldmedaillen (200m Freistil, 100m Brust, 200m Lagen, 100m Delfin) und eine Bronzemedaille (100m Rücken) und holte noch zusätzlich eine Bronzemedaille über alle Klassen über 200m Lagen.

Für das Nationalteam heißt es jetzt nochmal ein Monat trainieren, bevor es am 13. Mai weiter geht zur Europameisterschaft in Madeira (Spanien).

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