Salcher streicht den Slalom: Weniger ist mehr!

Der Winter hat ihn wieder. Markus Salcher ist in der Vorbereitung auf den paralympischen Winter 2020/2021 zum bereits dritten Mal in Saas-Fee. Schneekilometer sammeln. Nach zwei sehr guten Trainingskursen mit optimalen Bedingungen herrschen diesmal winterliche Bedingungen.

Der Neuschnee ließ am Montag kein Training und am Dienstag nur Freifahren zu. „Es soll in den nächsten Tagen aber wieder besser werden, bis zur Abreise am Freitag – tags darauf ist Salcher in Wien beim „Tag des Sports“ – werden sich also noch ein paar gute Trainingsläufe ausgehen“, ist der erfolgreiche Skifahrer zuversichtlich.

Auch weil das Sommertraining sehr gut gelaufen ist. „Ich habe mich auf die Basics konzentrieren können und mein Programm im Olympiazentrum Kärnten nicht nur durchgezogen, sondern sogar noch Extraschichten oben draufgesetzt“, hat Salcher zum Beispiel nicht nur die im Trainingsplan vermerkten Kilometer abgespult. „Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich auch in der Freizeit viel am Rad unterwegs war.“

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: „Ich habe meinen bisher besten Spiro-Test absolviert“, sind die Werte des 30-Jährigen top. „Bis zum Saisonstart Anfang Dezember geht es jetzt darum, dass ich das, was ich mir erarbeitet habe, aufs Skifahren ummünze.“

Keine Slaloms mehr

Das Motto für eine Saison mit gleich zwei Großereignissen, nämlich einer Weltmeisterschaft und dann den Paralympischen Winterspielen in Peking, lautet: Weniger ist mehr. „Ich habe meine Ausrichtung ein bisschen geändert, werde keinen Spezial-Slalom mehr fahren“, will sich Salcher nur noch auf Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf konzentrieren.

„Es ist einfach zu viel Aufwand für zu wenig Output“, schaffte der „Sportler des Jahres 2020“ bei vier Slalom-Starts drei Mal nicht das Zeitlimit. „Ich möchte mich bei dem dichten Programm auf meine Stärken fokussieren und dort konzentriert arbeiten. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir einen guten Aufbau machen werden“, so Salcher, der sich für seine dritten Paralympics nach Sotschi 2014 und Pyeongchang 2018 mit einem Wien-Ausflug zusätzliche Motivation geholt hat.

Extra-Motivation durch TOKYO-Medaillen

Als Vorsitzender des Sportlerbeirats ließ er es sich nicht nehmen, zum Medaillen-Empfang der Sommersportler nach Wien zu reisen. „Es war für mich selbstverständlich, da dabei zu sein. Cool, dass das Paralympic Team Austria in Tokio so zugeschlagen hat. Ich hoffe, dass wir es ihnen gleichtun können, und sie auch so mit uns mitfiebern.“

Ganz besonders gefreut hat sich Salcher mit Walter Ablinger. „Er hat ja auch ein bisschen eine Ski-Vergangenheit.“ Bereits am Samstag gibt es ein Wiedersehen der beiden Paralympics-Sieger., nämlich beim Tag des Sports. Ab 13:30 Uhr können sich alle Fans bei der ÖPC-Pagode vor dem Ernst-Happel-Stadion Autogramme von den erfolgreichen Para-SportlerInnen holen – auch von Markus Salcher.

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