Ernhofer nach Finale: „Es war megageil!“

Paralympics-Debütant Andreas Ernhofer zeigte gleich in seinem ersten Bewerb über 50m Brust auf. Der Schwimmer aus Niederösterreich kämpfte sich in das Finale und belegte schließlich Rang acht.

„Der Finaleinzug war megageil, ich bin sehr happy, dass ich gleich bei meinem ersten Antritt so abliefern konnte“, so Ernhofer, der im Finale 55,0 Sekunden benötigte. „Die Zeit ist nicht ganz optimal, ich hatte schon wesentlich bessere Zeiten. Das müssen wir analysieren, aber der Freude über das Finale tut das keinen Abbruch.“

Ein unvergesslicher Moment

Dem Feuerwehrmann, seit einem Badeunfall 2014 querschnittgelähmt, war die Freude anzusehen: „In diesem wunderschönen Stadion zu schwimmen ist einzigartig. Ich habe jede Sekunde aufgesaugt und so wichtig genossen. Eines steht fest: Jetzt will ich mehr, ich will das wieder erleben!“ Die Chance dazu hat Ernhofer schon am Donnerstag, wenn er über 100 Meter Freistil ins Rennen startet.

Der Sieg ging an den Russen Roman Zhdanov, der in 46,49 Sekunden einen neuen Weltrekord aufstellen konnte. Ernhofer: „Ich kennen Roman schon etwas besser und gönne ihm diesen Erfolg, er ist ein feiner Kerl. Mit dem Weltrekord wurde unser Finallauf noch einmal spezieller.“

Speziell war auch die Tatsache, dass Janina Falk, Andreas Ernhofer sowie einige BetreuerInnen des ÖPC mit dabei waren: „Als ich aus dem Tunnel in die Halle kam, war ich echt geflasht. Ich war so voller Adrenalin, einfach ein unvergesslicher Moment.“

 

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