Black Friday für ÖTV-Quartett im Ariake Tennis Park

Vier Mal probiert, vier Mal ist kein Sieg passiert! Für Österreichs Rollstuhltennis-Asse ist der Einzelbewerb bereits nach Runde 1 vorbei.

Martin Legner eröffnet zu Mittag den österreichischen Black Friday am Center Court – wegen der Hitze bei geschlossenem Dach – und verliert sein Erstrundenmatch gegen den Chinesen Zhenxu Ji.

„Es war einfach Sch …! Die Temperaturen waren drinnen ganz anders als heraußen, die Bälle waren viel schneller und das Licht auch anders. Aber ich will jetzt gar keine Ausreden suchen, er war heute vor allem der bessere Spieler und hat mir keine Chance gelassen“, meinte der nun 8-fache Paralympics-Teilnehmer nach der 1:6, 0:6-Niederlage.

„Es war aber jedenfalls eine große Ehre und richtig cool, hier am Center Court zu spielen.“

Alles eine Nummer zu groß

Dort durfte am späten Nachmittag auch Legners Doppelpartner Josef Riegler ran, dem gegen den Niederländer Ruben Spaargaren, im paralympischen Turnier an Nummer 16 gesetzt, ebenfalls nur ein Game gelang.

„Der erste Satz war eine reine Katastrophe! Ich konnte das Rundherum nicht ausblenden, war überhaupt nicht am Platz. Dazu kommt, dass ich ein Spieler bin, der Ballwechsel braucht und die hat er mir nicht gegeben. Es war nur Bumm, Bumm, Fehler, Punkte!“

Im zweiten Satz fand der Niederösterreicher etwas besser ins Spiel, aber: „Ich konnte meine Chancen nicht nützen, habe die Punkte nicht fertig gespielt.“

Für das Doppel rechnet er sich bessere Chancen aus: „Wir haben schon so oft miteinander gespielt, jeder hat seinen Part. Wir sind die Defensivkünstler im Feld. Ich hoffe, dass es besser läuft als im Einzel.“

„Gekämpft wie ein Löwe!“

Nico Langmann erwischte einen Traumstart – dank tatkräftiger Unterstützung seines Gegners, der im ersten Aufschlagspiel sechs Doppelfehler (!) fabrizierte. Am Ende ging Satz eins – nach einer umstrittenen Challenge-Entscheidung im Finish jedoch an Jef Vandorpe aus Belgien: 6:4.

Der Knackpunkt in einer bis dahin umkämpften Partie mit intensiven Ballwechseln. Im zweiten Durchgang spielte die Nummer 15 des Turniers – Vandorpe muss zum Jahresende aus dem Rollstuhltennis-Circuit aussteigen, weil er nicht mehr klassifiziert wurde – seine Klasse aus: 6:1.

„Ich kann trotz der Niederlage stolz auf mich sein, habe gekämpft wie ein Löwe und teilweise richtig gutes Tennis gespielt. Deshalb lässt mich das Aus in Runde 1 nicht verzweifeln“, blickt Langmann schon wieder nach vorne.

„Neuer Tag, neues Glück! Ich darf hier im Doppel mit meinem besten Freund auf der Tour spielen. Die Auslosung ist mit den beiden Spaniern sehr knackig, aber ich schätze unsere Chancen bei 50:50 ein.“

Besagter Freund ist Thomas Flax, der im letzten Einzel des Tages auch nicht für das erhoffte Erfolgserlebnis sorgen konnte. Gegen den Südafrikaner Evans Maripa setzte es eine klare 2:6, 0:6-Niederlage. „Jetzt heißt es: Schalter umlegen und voller Fokus auf das Doppel. Da wollen wir angreifen!“

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