Zahlreiche Rücktritte im Para-Ski-Team haben den Sommer geprägt, mit Markus Salcher bleibt ein Aushängeschild weiterhin dabei.

Martin Würz, Simon Wallner und Gernot Morgenfurt haben ihre aktiven Karrieren beendet, hinter der Zukunft von Roman Rabl und Heike Eder stehen große Fragezeichen. Markus Salcher hingegen hat noch große Ziele – und arbeitet hart dafür.

„Es war schon heftig, so viele Teamkollegen gehen zu sehen. Wir hatten immer eine super Stimmung im Team und sind jetzt viel weniger Leute. Aber am Ende muss jeder für sich eine Entscheidung treffen, das müssen alle Beteiligten akzeptieren“, blickt Salcher auf den Umbruch. Für ihn ist klar: „Ich mache weiter!“

Salcher im Team mit Hirscher und Veith

Im Olympiazentrum Kärnten findet der zweifache Paralympics-Champion ideale Bedingungen für gute Trainingseinheiten vor. Zudem verfügt er mit Technogym über einen Partner, der ihn mit Trainingsgeräten unterstützt.

Unlängst reiste Salcher deshalb für ein Fotoshooting nach Linz. „Technogym unterstützt mich in meinem Training perfekt. Ich kann viel flexibler trainieren, zu Hause auf das Skillbike steigen. Das Shooting war auch eine coole Sache.“

Im Team der „Technogym Markenbotschafter“ reiht sich Salcher neben Größen wie Marcel Hirscher, Anna Gasser oder Anna Veith ein – als erster Sportler mit Behinderung. „Das ist ein tolles Zeichen. Es zeigt, dass auch wir Para-Athleten ernst genommen werden und die Inklusion in vielen Bereichen voranschreitet.“

Ende August auf Schnee

Aktuell trainiert Salcher verschiedene Bereiche wie Grundlagenausdauer und Kraft. Die Zeit ohne Schneetraining sei hart: „Ich gehe gerne ins Gym, aber am liebsten bin ich auf den Ski unterwegs.“

Bis es soweit ist, muss sich der Kärntner aber noch etwas gedulden. Am 31. August geht es im Trainingslager in Saas-Fee erstmals wieder auf Schnee. „Vielleicht können wir vorher schon auf den Mölltaler Gletscher, um Material zu testen. Wir müssen aber abwarten, wie warm der Sommer noch wird und wie die Bedingungen dann sind.“

Großes Ziel 2022 – und vielleicht 2026

Sportliche Ziele hat Salcher noch einige. „Letzte Saison konnte ich kein Weltcuprennen gewinnen, das will ich in der nächsten Saison ändern. Das ganz große Ziel sind die Paralympics 2022 in Peking“, so der 28-Jährige. Nachsatz: „Auch die Spiele 2026 habe ich noch auf dem Radar. Dazu muss aber körperlich alles passen.“

Die Voraussetzungen dafür legt Salcher gerade mit dem Sommertraining.

SPONSOREN

PARTNER

SPONSOREN

PARTNER

Office

Adalbert-Stifter-Straße 65
1200 Wien

ANRUFEN

Telefon: +43 5 9393 20330
Telefax: +43 5 9393 20334

EMAIL

Share This