Wieder Silber! Salcher schafft den Speed-Doppelpack

Markus Salcher hat’s schon wieder getan. Nach Doppel-Gold in Sotschi und Doppel-Bronze in PyeongChang rast der Kärntner in Peking abermals zum Speed-Doppelpack – diesmal in Silber.

Nach Platz 2 in der Abfahrt ist auch im Super-G nur ein Rennläufer schneller als der 30-Jährige. Es ist – Überraschung! – aber nicht der Franzose Arthur Bauchet, Salchers ewiger Rivale und heute 1,01 Sekunden langsamer als Österreichs „Sportler des Jahres mit Behinderung“.

old geht überraschend an den Chinesen Jingyi Liang, der mit Startnummer 1 auf dem von seinem Trainer gesetzten Kurs auf Rang 1 fährt.

„Ich war vor dem Rennen etwas angespannt, habe auch bei der Besichtigung relativ lange gebraucht. Aber ich konnte es gut umsetzen, auch die Funksprüche. Alles in allem war der Super-G fast besser als die Abfahrt.“ Bis auf eine Kurve in der spektakulären Bowl. „Ich weiß gar nicht, ob das mit dem schlechten Bein überhaupt gelingen kann. Aber wenn der Cheftrainer (Markus Gutenbrunner; Anm.) mal zufrieden ist, dann heißt das was. So emotional wie heute habe ich ihn noch nie erlebt.“

Und wie zufrieden ist der Doppel-Weltmeister mit zwei Mal Silber? „Man muss der Realität ins Auge schauen: Wir haben eine sehr starke Gruppe, da kann einiges passieren. Deswegen habe ich vor den Spielen eine Medaille als Ziel ausgegeben, jetzt sind es zwei geworden. Ich bin mit meiner Ausbeute überglücklich“, so Salcher, der auch dem siegreichen Lokalmatador fair gratulierte.

Dass dieser seine Quali-Punkte vorwiegend bei Rennen im asiatischen Raum geholt hatte, störte den nun siebenfache Paralympics-Medaillengewinner weniger als dessen Klassifizierung, um die es in den letzten Monaten viele Diskussionen gab. „Auf dem Papier haben wir die gleiche Behinderung, aber er wurde innerhalb kürzester Zeit vier Mal neu eingestuft. Wir haben dagegen vor der Saison auch Protest eingelegt, weil das dürfte es eigentlich nicht geben.“ Versöhnlicher Nachsatz: „Klar ist es für mich ärgerlich, aber er ist am Start und ein verdienter Sieger.“

Ob der Super-G das letzte Rennen in Peking für das Paraski-Aushängeschild war, steht noch nicht fest. „Ich denke schon, dass ich mich auf den Riesentorlauf vorbereite, werde es aber noch mit den Trainern besprechen. Ich möchte gerne fahren, auch wenn ich nicht zu den Medaillenfavoriten zähle.“

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