Para-Cycling: Rot-weiß-roter Doppelsieg

 

Rotterdam erweist sich für das österreichische Para-Cycling-Team als guter Boden – am ersten Bewerbs-Tag der Para-Cycler:innen konnte das rot-weiß-rote Team sechs Medaillen holen. Für ein Highlight sorgten Thomas Frühwirth und Alexander Gritsch im Zeitfahren bei den European Para Championships. Frühwirth holt souverän die Goldmedaille, Gritsch wird zweiter.

Mit einer Distanz von 10,5 Kilometer wartete ein kurzes Einzelzeitfahren auf die Para-Cycling-Asse.  Die Strecke war  zusätzlich sehr flach und von nur acht echten Kurven geprägt „Eigentlich nicht unbedingt meine Bedingungen, denn für mich gilt „desto länger, desto besser“. Aber ich habe die Bedingungen genommen, wie sie gekommen sind“, so Frühwirth, der mit rund 20 Sekunden Vorsprung die Goldmedaille für sich beanspruchte: „Ich konnte bereits in der ersten Runde einen Vorsprung von 13 Sekunden auf meine Konkurrenz herausfahren – in der zweiten Runde konnte ich meinen Vorsprung weiter vergrößern. Den großen Vorsprung auf eine so kurze Distanz habe ich mir nicht erwartet – es war ein eindeutiger Sieg!“

Frühwirth entschied sich im Gegensatz zu einem Großteil des Starterfeldes für ein Setup mit Scheibenrad: „Andere Athleten schreckten wegen des Windes zurück, aber wenn man das Scheibenrad stabil halten kann, ist es bei windigen Verhältnissen einfach perfekt!“ Ein Tipp, der auch bei Teamkollege Gritsch fruchtete. Er landet im Fotofinish mit dem Franzosen Mathieu Bosredon auf dem zweiten Platz und darf sich über die Silbermedaille freuen. Nur sieben Hundertselsekunden trennten die Beiden in der Endabrechnung.

Für die Para-Cycling Herren geht es am Sonntag (20. August) um die nächsten Medaillen – dann wartet das Straßenrennen. „Nothing to lose, ich werde raushauen was geht“, zeigt sich der frischgebackene Goldmedaillengewinner angriffslustig.

Rot-weiß-roter Medaillenregen

Eine Silbermedaille gab es auch für Wolfgang Steinbichler. Der Tri-Cyclist aus Oberösterreich landete auf dem zweiten Platz, gerade einmal acht Sekunden fehlten ihm auf Gold. Yvonne Marzinke landete in der Klasse C2 auf dem dritten Rang, ebenso wie Salzburgs Para-Cyclingerin des Jahres 2022 Cornelia Wibmer in der Klasse H4. Auch Andreas Zirkl stellte seine Zeitfahrqualitäten in der C1 unter Beweis und fuhr zu Bronze.

 

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