Paralympics-HeldInnen erhalten Medaillenprämie

Eine paralympische Medaille bringt Ruhm und Ehre – und jede Menge Geld. Am Mittwoch erhielten die erfolgreichen SportlerInnen der Paralympischen Winterspiele in Peking (4. bis 13. März 2022) in der AUVA-Hauptstelle in Wien ihre Medaillenprämie. Insgesamt schüttete das Österreichische Paralympische Committee für 13 Mal Edelmetall 162.500 Euro aus – so viel wie nie zuvor!

Der Ausblick war vielversprechend: Fünf Wochen nach der Paralympics-Schlussfeier kamen die rot-weiß-roten MedaillengewinnerInnen aus dem Paralympic Team Austria noch einmal zusammen. Nur Carina Edlinger fehlte krankheitsbedingt. Dass Veronika, Barbara und Johannes Aigner, Guide Klara Sykora und Markus Salcher hoch hinaus wollen, haben sie in Peking mehrfach bewiesen. AUVA-Generaldirektor und ÖPC-Vizepräsident Alexander Bernat wurde dem gerecht und lud für die Scheckübergabe in den 32. Stock der AUVA-Hauptstelle am Wienerberg.

„Gold, Silber, Bronze – und das gleich mehrfach! Ihr habt Österreich mit euren Leistungen begeistert und auch in der AUVA einen kleinen Paralympics-Hype ausgelöst. Schön, dass ihr heute bei uns seid“, begrüßte Bernat neben den erfolgreichen SportlerInnen auch ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat, Vizepräsident Hermann Krist, Generalsekretärin Petra Huber und Finanzreferent Christoph Schäffer. Der hatte gemeinsam mit dem ÖPC-Vorstand in den letzten Tagen alle Hände voll zu tun, um die Medaillenprämien für AthletInnen und Guides zu realisieren.

„Ihr habt uns vor eine wahnsinnig schwere Aufgabe gestellt: Ihr seid in Peking zu erfolgreich gewesen“, erklärte Rauch-Kallat, „so viel Geld hatten wir nicht vorgesehen. Aber wir haben einen einstimmigen Vorstandbeschluss, dass wir von unserem Budget etwas abzwicken können, um das möglich zu machen. Wir sind überzeugt, dass ihr das Geld für eure sportliche Weiterentwicklung gut verwenden könnt.“ Insgesamt schüttet das ÖPC 162.500 Euro an SportlerInnen und Guides aus, Gold ist mit 12.000, Silber mit 10.000 und Bronze mit 8.000 Euro dotiert.

Johannes Aigner – in Peking mit fünf Medaillen der erfolgreichste ÖPC-Athlet in Peking – durfte sich wenige Tage vor seinem 17. Geburtstag über einen Scheck in Höhe von 56.000 Euro freuen. Er bleibt aber bescheiden: „Ich habe mir nach den Paralympics einen 3D-Drucker gekauft und mir damit einen großen Wunsch erfüllt. Finanzberater brauchen sich aber nicht bei mir melden, ich lege die Prämie vorerst aufs Sparbuch“, lacht Aigner.

Tierisch freuten sich auch seine beiden Schwestern, die in ein Upgrade des heimatlichen Bauerhofs investieren möchten. „Pferde und Hühner haben wir schon daheim, wir haben schon immer davon geträumt, dass es auch Kühe gibt. Jetzt holen wir uns die ersten beiden Kälber“, erzählen Veronika und Barbara. „Am liebsten von einer bedrohten Rinderrasse.“

Markus Salcher, in Peking doppelt versilbert, ist mit Freundin Lisa auf der Suche nach einem Baugrund, möchte seine Prämie dort investieren, aber: „Die Suche gestaltet sich schwierig, weil es zur Zeit wenig am Markt gibt. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir irgendwann ein schönes Platzerl für uns finden.“ Am Nachmittag präsentierte der Kärntner im Rahmen des Sportlerbeirats neben einem Bericht der Winter-Paralympics auch seine Ideen für die Zukunft des paralympischen Sports. „Wir möchten den Schwung von Tokio und Peking für die Zukunft mitnehmen.“

 

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