Kämpfer für die Inklusion: ÖPC trauert um Herbert Pichler

Die Gemeinschaft der Menschen mit Behinderungen hat eine starke und wichtige Stimme verloren. In der Nacht auf Samstag verstarb Herbert Pichler, seit 2017 Präsident des Österreichischen Behindertenrates, bei einem tragischen Verkehrsunfall in Wien-Donaustadt.

Das Österreichische Paralympische Committee zeigte sich betroffen. „Wir sind geschockt und zutiefst traurig über den Verlust von Herbert Pichler. Er war eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Behindertenpolitik“, so ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.

Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen zeigte sich „tief betroffen über den schrecklichen Unfall. Österreich hat einen engagierten Kämpfer für Inklusion verloren, also dafür, dass Menschen mit Behinderung in vollem Umfang, gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.“

Bundeskanzler Sebastian Kurz teilte via „Twitter“ mit: „Die Republik verliert viel zu früh einen herzlichen Menschen, einen leidenschaftlichen Gewerkschafter und einen unermüdlichen Kämpfer für die echte Gleichberechtigung aller Menschen mit Behinderung.“

Arbeit, Bildung und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen – darauf legte Herbert Pichler den Fokus seiner Arbeit. Als Absolvent einer Sonderschule lag Herbert Pichler das Thema schulische Inklusion besonders am Herzen und als Leiter des ÖGB Chancen Nutzen Büros wusste er um die große Relevanz von Arbeit für Menschen mit Behinderungen.

2021 war ein besonders forderndes Jahr, Herbert Pichler kämpfte erfolgreich dafür, dass auch Menschen mit Behinderungen gut durch die COVID-19 Pandemie kommen.

Unsere Anteilnahme gilt der Familie und allen Hinterbliebenen.

 

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