Johannes Aigner trägt die Fahne bei der Schlussfeier

Ski-Sensation Johannes Aigner kann am Sonntag im Slalom den sportlichen Schlusspunkt für das Paralympic Team Austria bei den Winterspielen in Peking setzen, bei der Schlussfeier wird er es jedenfalls tun. Denn der 16-jährige Niederösterreicher wurde als österreichischer Fahnenträger für den letzten offiziellen Akt der Paralympics 2022 in Peking nominiert.

Der bereits vierfache Medaillengewinner von Yanqing – Aigner hat bei seinen ersten Winterspielen Gold in Abfahrt und Riesentorlauf, Silber in der Kombination und Bronze im Super-G gewonnen – wurde am Samstagvormittag von Chef de Mission Julia Wenninger im Paralympischen Dorf gefragt, ob er die Aufgabe übernehmen möchte.

„Ich habe keine Sekunde überlegt und sofort zugesagt. Das ist eine riesengroße Ehre und der perfekte Abschluss für diese ohnehin schon unglaublichen Spiele, einfach sehr, sehr cool.“ Tipps von Zwillingsschwester Barbara, die bei der Eröffnungsfeier gemeinsam mit Markus Salcher die Fahne getragen hat, holt sich Johannes Aigner nicht. Er weiß schon ganz genau, wie er es anlegen wird. „Es ist ein bisschen wie beim Slalom, einfach hin- und herschwingen und schauen, dass man nicht hängen bleibt“, lacht der neue Stern am Para-Skihimmel, der am Sonntagvormittag noch den alpinen Grand Slam schaffen kann.

Fünf Medaillen bei fünf paralympischen Ski-Rennen – das ist vor ihm noch keinem Österreicher gelungen. Druck macht sich der Schüler deshalb aber keinen. „Natürlich wollen wir noch einmal eine Medaille, am liebsten Gold. Aber wir sind schon so weit über unser Ziel für diese Paralympics hinausgeschossen, dass wir gar nicht mehr verlieren können“, so Aigner, der auch als Überflieger nicht die Bodenhaftung verliert. „Nächste Woche muss ich wieder in die Schule, da bin ich nicht der Paralympics-Sieger, sondern wieder der Hansi.“

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