Geierspichler knackt Paralympics-Limit doppelt

Thomas Geierspichler ist zwar verspätet in die neue Saison gestartet, dafür aber fulminant! Bei den Schweizer Meisterschaften in Arbon feierte der Rennrollstuhlfahrer am Wochenende von 20. bis 21. Juni seinen Saisonauftakt gleich mit zwei Paralympics-Limits. Dabei erzielte er auf Anhieb bessere Zeiten als im Vorjahr!

Dabei war der Weg zum Saisonauftakt kein leichter. Nur wenige Tage zuvor wollte Geierspichler beim Daniela Jutzeler Bahnmeeting starten – eine Krankheit machte den Start aber unmöglich. „Letzte Woche habe ich einen Harninfekt erwischt und lag vier Tage mit Fieber im Bett. Bis Mitte der Woche musste ich Antibiotika nehmen. Darum habe ich die Bahnmeetings am ersten Wettkampftag, dem Donnerstag, gestrichen. Am Wochenende bin ich aber bei beiden Wettkämpfen an den Start gegangen. Die Konkurrenz bei den Schweizer Meisterschaften war sehr stark“, so der 47-Jährige.

Am 20. Juni wurden die internationalen Schweizer Meisterschaften mit dem 400-Meter-Rennen eröffnet. „Es waren 15 Leute am Start und fast nur Paralympics-Athleten. Durch die Krankheit lag der Fokus auf der Zeit und nicht am Ergebnis. Was mich absolut positiv stimmt ist, dass ich im Vergleich zum Vorjahr über die 400m um eine Sekunde schneller war!“. Die Saisonbestleistung des Salzburgers lag im Vorjahr bei 1:05,60 Minuten, in der Schweiz erreichte er mit 1:04,43 Minuten den achten Platz. Den Sieg holte sich der starke Japaner Tomoki Sato.

Am 21. Juni stand der 100-Meter-Sprint am Programm. Erneut legte Geierspichler mit 19:23 Sekunden eine starke Zeit hin. „Dass ich trotz der widrigen Bedingungen in der Vorbereitung so viel schneller bin, zeigt mir, dass ich im Winter gut gearbeitet habe. Ein großes Danke möchte ich auch Dr. Jörg Eichinger aussprechen. Er hat mich letzte Woche perfekt behandelt. Ihm ist es zu verdanken, dass ich überhaupt in die Schweiz fahren konnte.“

Beim IPC Athletics Grand Prix von 25. bis 27. Mai in Nottwil geht es schon weiter mit der Schweizer Bahnserie. „Das Minimalziel mit den beiden Limits habe ich geschafft. Jetzt heißt es in den nächsten Tagen gut erholen für die letzten beiden Rennen in der Schweiz.“

 

 

 

 

 

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