Fabelzeit! Rekord-Staffel jubelt im Triathlon-Mekka

Einmal in Fahrt ist Thomas Frühwirth nicht zu stoppen! Statt bei den Paralympischen Spielen um Radsport-Medaillen zu fahren, gibt der Steirer aufgrund der Covid19-bedingten Verschiebung im Triathlon Vollgas.

Nur eine Woche nach seiner Weltklasse-Performance beim „Knappenman“ ist der 35-Jährige bei der legendären Challenge Roth Teil einer Rekord-Staffel.

Die Langdistanz zählt neben dem Ironman Hawaii zu den bekanntesten und beliebtesten Rennen der Welt, also musste der Paralympics-Silberne von Rio 2016 nicht lange überlegen, als ihn Tandem-Pilot Peter Renner fragte, ob er in seiner Staffel den abschließenden Marathon übernehmen möchte.

Feuer und Flamme

„Ich war sofort Feuer und Flamme“, lacht Frühwirth, der dann auch im Rennen „on fire“ war. Die 3,8 Schwimmkilometer übernahm Para-Triathletin Christiane Reppe und die ehemalige Schwimmerin legte mit 58 Minuten einen sehr guten Grundstein für einen schnellen Tag.

Den 180 Kilometer langen Rad-Part übernahmen Blindensportler Tim Kleinwächter gemeinsam mit Peter Renner, die ihren Heimvorteil – beide kommen aus der Gegend um Roth – mit einer Top-Zeit (4:13 Stunden) ausspielen konnten.

Deutlicher Leistungssprung

Also lag es am Langdistanz-Weltrekordler, das Super-Rennen ins Ziel zu bringen. „Es war klar, dass wir die meiste Zeit beim Marathon einsparen können, aber bei der Besichtigung der Strecke mit dem Auto am Vortag hatte ich aufgrund der vielen Hügel doch meine Zweifel.“ Aber Frühwirth konnte sich selbst überraschen, drückte die 252 Höhenmeter mit High-Speed hoch und bremste auch bergab nur dort wo es wirklich notwendig war.

Das Ergebnis: eine Zeit von 1:38 Stunden. „Das hätte ich mir nie erwartet, aber ich habe, wie es scheint, auch beim Rennrollstuhl fahren einen großen Schritt nach vorne gemacht“, freute sich Frühwirth im Ziel über seine Leistung und die Gesamtzeit seiner Staffel von 6:49 Stunden. „Unter 7 Stunden – das ist einmal eine Ansage über die Langdistanz.“

Nach dem Ausflug zum Triathlon werden die Strecken und die Trainingseinheiten jetzt wieder kürzer, steht doch die Vorbereitung der Paracycling-Europacup-Rennen in Oberösterreich von 4. bis 11. Oktober auf dem Programm. „Es sind die einzigen UCI-Rennen in diesem Jahr, deshalb wird das Starterfeld sicher sehr gut sein. Ich freue mich darauf, mich endlich wieder mit den anderen Paracycling-Athleten im roten Bereich zu messen.“

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