Ein großes Versprechen für die Zukunft

Die Jüngste im Team zeigte bei den XIII. Paralympischen Winterspielen in Peking ganz groß auf! Die erst 15-jährige Kärntnerin Elina Stary belegte in Yanqing im Riesentorlauf Platz vier und im Slalom Rang sechs.

„Eigentlich war das Ziel eine Medaille, aber es sind zwei super Ergebnisse geworden. Ich bin trotzdem sehr zufrieden, das ganze Rundherum hier ist schon sehr viel. Für mich ist das alles ganz neu, deshalb kann ich sicher viel mitnehmen“, so Stary.

Nach dem undankbaren vierten Platz im Riesentorlauf flossen beim „Team-Küken“ die Tränen. „Ich habe mich wirklich mit Babsi und Vroni und den anderen Mädels gefreut, aber es war einfach bitter. Im ersten Moment hat man nur die Nummer vier im Kopf.“

Vater Roman Stary, einst als Fußballer aktiv, fungierte nach dem Riesenslalom via Telefon als Mentalcoach: „Er war selbst Profi und kann verstehen, wie ich mich fühle. Hier haben alle gesagt, dass der vierte Platz ja nicht schlecht ist. Er hat verstanden, wie weh das tun kann. Er hat gesagt, das sind wertvolle Erfahrungen, die mich nur stärker machen. Das Gespräch mit ihm hat mir sehr geholfen.“

Mit ihren 15 Jahren ist Stary die Jüngste Teilnehmerin der gesamten Spiele. Zum Vergleich: Markus Salcher holte einst 2010 in Vancouver bei seiner Premiere als 18-Jähriger die Plätze 8, 9 und 20. „Ich muss mir immer wieder einreden, was mir hier gelungen ist. Dass ich überhaupt dabei sein darf und mit der Weltspitze mithalten kann. Es wird aber sicher noch ein bisschen dauert, bis ich das wirklcích realisiert habe.“

Ihr Guide Celine Arthofer zeigt sich stolz: „Was Elina geschafft hat, ist unglaublich. Sie ist gerade einmal 15 Jahre alt und fährt hier ganz vorne mit. Sie wird noch so viele Chancen auf Medaillen haben, aber diese ersten Schritte bei so einem Großevent sind enorm wichtig.“

Nach dem Slalom am Samstag konnte Stary wieder lächeln: „Ich habe mir mehr vorgenommen, aber diesmal sollte es nicht so richtig laufen. Vielleicht habe ich mir zu viel Druck gemacht, gegeben habe ich jedenfalls alles. Ich würde alles wieder genauso machen.“

Bevor sich die 15-Jährige aus Yanqing verabschiedet, hat sie noch eine Kampfansage parat: „Die Medaille hole ich mir dann in vier Jahren!“

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