BEIJING 2022: Erfolgsbilanz und Ausblick

Die XIII. Paralympischen Winterspiele in Peking sind Geschichte. Das Paralympic Team Austria reist am Montag über Frankfurt nach Wien-Schwechat und trifft um 21:30 Uhr in Österreich ein, ab 22:15 Uhr steigt der Empfang, der live auf ORF Sport+ zu sehen ist. Vor dem Abflug ziehen ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber Bilanz.

Die Medaillenbilanz mit 5x Gold, 5x Silber und 3x Bronze ist die beste seit den Winterspielen in Salt Lake City 2002. „Es waren die erfolgreichsten Winterspiele der letzten Jahre. Wir sind stolz auf die Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner, aber auch auf alle anderen Athletinnen und Athleten. Medaillen sind nicht der einzige Erfolgsparameter, wir freuen uns mit allen, die ihre persönlichen Ziele erreichen konnten“, resümiert Maria Rauch-Kallat.

Petra Huber spricht von den herausforderndsten Spielen der jüngeren Geschichte: „Im Vorfeld gab es viele Zweifel, aber dank des großartigen Einsatzes aller Beteiligten haben wir die Spiele zu einer Erfolgsstory gemacht. Alle haben die Rahmenbedingungen angenommen, die Stimmung hochgehalten und das Beste daraus gemacht. Alle Beteiligten hätte sich eine Goldmedaille verdient.“

Neben den Medaillen ist die ÖPC-Spitze vor allem vom Teamspirit beeindruckt. „Wir hatten diesmal eine gute Mischung im Team: Junge, gestandene und routinierte Athletinnen und Athleten. Elina Stary war mit ihren 15 Jahren die jüngste Teilnehmerin der Spiele, Bernhard Hammerl mit 44 Jahren unser Ältester. Dazu kommt jemand wie Markus Salcher, für den es bereits die vierten Paralympics waren und der den anderen stets mit Rat und Tat zur Seite steht“, so Rauch-Kallat.

15 AthletInnen haben Österreich in Peking, Yanqing und Zhangjiakou vertreten. Einzig Skifahrer Markus Gfatterhofer konnte die Reise nach China nicht antreten, da er bis zuletzt nicht die geforderten negativen COVID-Tests erbringen konnte. Huber: „Das Wichtigste ist, dass die ganze Delegation von Anfang bis Ende gesund geblieben ist und wir alle gemeinsam die Heimreise antreten können. Für Markus war es sehr schade, wir haben bis zum letztmöglichen Zeitpunkt gehofft, dass er noch anreisen kann.“

Internationale Aufmerksamkeit

Auch die Bilanz abseits der Strecken kann sich sehen lassen: Die Familie Aigner entwickelte sich während der Paralympics zum internationalen Phänomen. Nicht nur die gesamte Medienlandschaft Österreichs berichtete über die Erfolgs-Familie aus Gloggnitz, auch internationale Player wie die New York Times, BBC, ARD oder Kyodo News widmeten den Aigners große Stories. Zudem ist der tägliche „Paralympic Report“ im VIRTUELLEN Österreich-Haus einmal mehr eine Erfolgsstory: Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler, Bettina Glatz-Kremsner, Generaldirektorin der Österreichischen Lotterien, oder Claudia Lösch waren im Studio in Wien zu Gast und sorgten für die digitale Vernetzung von Sport, Politik und Wirtschaft.

Ausruhen will sich die ÖPC-Spitze trotz der Erfolgsbilanz in Peking nicht. „Wir sind bereits ein weites Stück des Weges gegangen, aber noch nicht am Ziel angekommen. Es gibt in allen Bereichen Potenzial, das wir ausschöpfen wollen und werden. Alle sind in den Feedback-Prozess eingebunden, die Meinung der Athletinnen und Athleten ist uns stets ein besonders großes Anliegen. Gemeinsam können und wollen wir noch besser werden“, so Maria Rauch-Kallat und Petra Huber unisono.

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