Husarenritt zu Gold! Aigner macht’s wie Hirscher

Das war der vierte Streich! Der sehbehinderte Johannes Aigner und Matteo Fleischmann carven im National Alpine Skiing Centre von Yanqing von einer Medaille zur nächsten – und jubeln am Donnerstag im Riesentorlauf über das zweite Gold bei diesen Paralympischen Winterspielen.

Im Finale zeigen die beiden Niederösterreicher, nach dem ersten Durchgang noch auf Platz zwei, einen Husarenritt im Stile von Marcel Hirscher und werden für ihr Risiko belohnt. Selbst ein kleiner Fehler im unteren Teil kann das Duo Aigner/Fleischmann nicht stoppen.

Der Italiener Giacomo Bertagnoli, nach dem ersten Durchgang noch 1,03 Sekunden vorne, kann nicht mehr dagegenhalten, kommt nach einer fehlerhaften Fahrt mit 1,68 Sekunden Rückstand ins Ziel – Silber. Bronze geht an den Slowaken Miroslav Haraus (+5,58 Sek.).

„Wahnsinn! Wir sind all-in gegangen, weil wir wussten, dass bei diesen Bedingungen eine taktische Fahrt nach hinten losgehen kann“, strahlte der 16-jährige nun vierfache Paralympics-Medaillengewinner mit der Sonne um die Wette.

Und auf der Tribüne feierte die gesamte Familie mit: Mama Petra, Papa Christian und die Schwestern Elisabeth, Veronika und Barbara, die am Freitag erstmals ins Renngeschehen eingreifen. Ebenfalls unter den ersten GratulantInnen: ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber.

Am Samstag hat Johannes Aigner eine weitere Medaillenchance im Slalom, könnte seine fünfte Medaille in Peking gewinnen und gleich bei seiner Premiere die „perfekten“ Paralympics abliefern. Zur Erinnerung: Der Gold-Junge ist 16 Jahre jung!

Das Paralympic Team Austria hält nach dem sechsten Wettkampftag dieser Winterspiele bereits bei drei Mal Gold, drei Mal Silber und einmal Bronze.

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