Ziel erreicht, aber noch lange nicht genug

Nein, lachen Johannes Aigner und Matteo Fleischmann im Takt, die Gefühle einer Medal Ceremony werden nie Normalität sein. Bekamen die beiden Niederösterreicher am Samstag Gold überreicht und die österreichische Bundeshymne zu hören, durften sie sich am Sonntag Bronze um den Hals hängen.

„Es war wieder ein großartiges Erlebnis, einfach wunderschön! Die Kulisse ist ein Traum, unglaublich was man da aufgebaut hat. Und die Stimmung ist jedes Mal phänomenal. Die chinesischen Fans sind wirklich nett, alle winken und schreien“, freute sich Johannes, den viele Joe und manche Hansi rufen, über die Begeisterung auf der Medal Plaza.

Flach spielen, hoch gewinnen

Laut wurde es auch wieder bei der Rückkehr ins Dorf. AthletInnen und BetreuerInnen des Paralympic Team Austria bereiteten den nun bereits doppelt dekorierten Ski-Assen Aigner, Fleischmann sowie dem zweifach versilberten Markus Salcher abermals „einen Mega-Empfang. Da hat man einmal mehr den Zusammenhalt im Team gemerkt, der großen Anteil an den bisherigen Erfolgen hat“, weiß der 16-jährige Johannes Aigner, der nach dem Traumstart noch lange nicht genug hat.

Sogar fünf Medaillen sind für den Gloggnitzer möglich, kommen doch seine Spezialdisziplinen Riesentorlauf und Slalom erst noch. Er selbst hält den Ball flach.

„Klar, der Druck ist nach den Speed-Rennen weg, weil wir unser Ziel schon erreicht haben. Wir wollten bei den Paralympics eine Medaille gewinnen, das haben wir bereits getoppt. Alles was jetzt noch kommt ist Zugabe.“

Ausnahmezustand am Handy

Und zwischendurch wird auch noch Zeit bleiben, die vielen Nachrichten aus der Heimat und aus aller Welt, die auf den verschiedenen Messenger-Diensten und über die Social Media-Kanäle auf die Handys der beiden paralympischen Rookies eingegangen sind, zu beantworten.

„Wahnsinn! Das Handy hat bis in die späten Nachtstunden gar nicht aufgehört zu vibrieren. Sorry an alle, denen ich noch nicht zurückgeschrieben habe – es war einfach zu viel, weil wir müssen ja Rennen auch noch fahren.“

Unter den Gratulanten waren auch einige LehrerInnen, für die Hansi Aigner, der in Waidhofen zur Schule geht, noch eine ganz spezielle Botschaft hatte: „Ich hoffe, dass jetzt die eine oder andere Hausaufgabe, die ich nicht gemacht habe, vergeben und vergessen ist!“

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