Ablinger: TALENT DAY als Reise in die Vergangenheit

Die erste Saisonhälfte ist vorbei. Da passte der TALENT DAY im BSFZ Südstadt nur zu gut in den Kalender von Walter Ablinger. „Ein Pflichttermin“, lacht der Rainbacher, der nicht nur erfolgreiches Aushängeschild der paralympischen Familie in Österreich, sondern auch Role Model für viele junge SportlerInnen mit Behinderung ist.

Und für all jene, die es vielleicht noch werden wollen, nämlich Paralympics-TeilnehmerIn. Also fühlte sich Ablinger, auf der größten Sportbühne für Menschen mit Behinderung zwei Mal vergoldet, an seine sportlichen Anfänge nach seinem Arbeitsunfall erinnert.

„Der TALENT DAY war ein bisschen eine Reise in die Vergangenheit für mich. Ich weiß ganz genau, wie schwierig es ist, sich zu motivieren und generell am Leben teilzunehmen – und dann auch noch Sport zu treiben. Aber die Kinder und Jugendlichen waren alle total neugierig und wissbegierig, das hat richtig viel Spaß gemacht“, freute sich der pfeilschnelle Handbiker, dass „ich meine eigene Sportart hier repräsentieren konnte.“

Gesund alt werden

Und das nicht nur für die rund 200 Kinder und Jugendlichen, die den Weg nach Maria Enzersdorf fanden, sondern auch für die Nationalratsabgeordnete und Sportsprecherin der Grünen, Agnes Sirkka-Prammer, sowie Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler. „Das zeigt schon den Stellenwert des paralympischen Sports, dass auch die Politik Interesse zeigt, und Anteil nimmt an diesen Aktionen.“

Ablinger, in seinem Heimatbundesland selbst politisch aktiv, weiß, wie wichtig Sport und Bewegung sind. Für alle Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderung. „Bevor wir unser Gesundheitssystem belasten, ist es besser wir machen präventiv Bewegung. Das oberste Credo sollte immer lauten: Gesund alt werden! Ich bin davon überzeugt, dass Sport, gesunde Ernährung und viel Zeit in der Natur der Schüssel für ein erfülltes und glückliches Leben sind. Und aus meiner Perspektive kann ich nur sagen: der Radsport bietet dafür die perfekte Ausgangslage.“

Große Ziele

Auch wenn er selbst bei seinen Trainingsfahrten die Landschaft nur vorbeifliegen sieht. Aber so muss das sein, wenn man sich hohe Ziele gesteckt hat – und an denen mangelt es dem 53-jähigen auch weiterhin nicht. „Ich stecke mitten in der Vorbereitung für die zweite Saisonhälfte, die als Höhepunkt die Weltmeisterschaften in Baie-Coemau (4. bis 14. August 2022) bringt. Darauf liegt der Fokus in der Vorbereitung“, ist Ablinger top-motiviert.

Erst recht, weil er beste Erinnerungen an den kanadischen Highspeed-Kurs hat. „2013 habe ich dort WM-Gold gewonnen, auf dieser Strecke kann ich meine Vorzüge ausspielen.“ Sportlicher Schlusspunkt ist der Halbmarathon im Rahmen des Linz-Marathons am 23. Oktober.

Danach beginnt die gezielte Vorbereitung auf die Paralympics 2024 in Paris – den hoffentlich glänzenden Schlusspunkt einer großartigen Karriere. Am Projekt-Status hat sich nichts geändert: „Ich möchte meine ‚Road to Paris‘ in vollen Zügen genießen!“

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