Ablinger: Abschieds-Tour mit offenem Ende

Nicht einmal mehr 1.000 Tage, bis am 28. August 2024 in Paris die 17. Paralympischen Sommerspiele eröffnet werden.

Ob Walter Ablinger, einer der erfolgreichsten Behindertensportler Österreichs, daran teilnehmen kann, wird er in erster Linie seinen Körper entscheiden lassen. Nach einer erfolgreichen Saison 2021 – der Rainbacher gewann bei den Paralympics in Tokyo Gold und Bronze sowie Gold bei der Heim-EM in Schwanenenstadt – kämpft der „Sportler des Jahres“ immer noch mit den Spätfolgen des Trainingsunfalls Ende September.

„Meine Leistungssport-Abschieds-Tour hat genau mit dem 28. September 2021, dem Tag des folgeschweren Trainingsunfalls in Niederbayern, bei dem ich mit über 40km/h ungebremst in einen abgestellten LKW-Hänger gekracht bin, begonnen“. Wie lange diese „Tour“ dauern wird, will Ablinger noch nicht genau festlegen. Fakt ist, dass der Innviertler mit dem eisernen Willen alles gewonnen hat, was es im Paracycling-Sport zu gewinnen gibt.

„Nach all den wirklich großen Erfolgen kann ich nun schon getrost offiziell meinen Rücktritt vom Hochleistungssport spätestens im Jahr 2024 bekannt geben. Da ich der Meinung bin, dass man mit einem fortgeschrittenen Alter von 52 Jahren nicht mehr von stark steigenden, aufbauenden Leistungswerten im professionellen Spitzensport zustande bringen kann, nenne ich die mir verbleibenden rund 1.000 Tage bis zur Schlussfeier der Paralympics in Paris bewusst „Wettkampfsport mit sehr hohen Ambitionen“.“

Ablinger weiter: „Diesen werde ich Tag für Tag, Stunde für Stunde und Sekunde für Sekunde als zielorientierte Genusszeit wahrnehmen. Da ich meine querschnittgelähmten Körper in den letzten Jahrzehnten sehr oft an das Limit der Leistungsfähigkeit gebracht habe und ich gesund alt werden will, werde ich die Tage, Wochen und Monate bis Paris 2024 genussvoll nutzen, um mich auf meinen letzten großen Auftritt bestmöglich vorzubereiten und den höchstmöglichen Erfolg für mich und Österreich zu erzielen.“

Viele Personen unterstützten Walter Ablinger

Besonders wichtig ist ihm dabei sein näheres Umfeld, seine Familie, die Verwandten, Freunde, der Fanclub, die Heimatgemeinde Rainbach im Innkreis so wie sein persönliches Trainer- und Betreuerteam.

Mit Headcoach Dr. Christoph Etzlstorfer startet er 2022 in die 14. Saison. Weiter im Team ist Sportwissenschaftler Markus Kinzlbauer aus Neumarkt, Mentaltrainer Bernhard Streif aus Zell/Pram, Physiotherapeut Christoph Kohlbauer aus St. Florian und PR-Berater Robert Wier aus Bad Schallerbach.

Professionelle Unterstützung nutzt der Heeressportler und Kaderathlet des Sportlandes OÖ von Sportpsychologen Stefan Aigner im Olympiazentrum auf der Gugl. Bewährte Unterstützung erhält er auch von IT-Fachfrau Irmi Ablinger aus St. Georgen, Radmechaniker Erwin Sommergruber aus St. Roman.

Anerkennenden Dank findet Ablinger auch für seine langjährigen, treuen Sponsoren, den Behindertensportverband- und Verein, das Österreichische Paralympische Committee, den Radsportverband, allen weiteren Verbänden und Organisationen, die sich für ihn und den Para-Sport in Österreich einsetzen.

Nicht zuletzt der Österreichischen Sporthilfe und den öffentlichen Förderstellen in Bund und Land OÖ.

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