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Verschiebung: Paralympics-Asse zeigen Verständnis

Die Verschiebung der Paralympics in Tokyo beschäftigt die Sport-Welt. Nachdem die Paralympischen Spiele wie die Olympischen Spiele auf 2021 verschoben wurden, melden sich auch einige rot-weiß-rote Para-SportlerInnen zu Wort.

Die Paralympics-Hoffnungen zeigen Verständnis für die Verschiebung und hoffen auf faire Spiele im Jahr 2021. Wir haben die Stimmen zusammengefasst.

Thomas Geierspichler (Leichtathletik): „Die ganze Welt durchlebt gerade schwere Zeiten. In Italien zum Beispiel muss das Militär Verstorbene wegbringen, die sich nicht mal von ihren Angehörigen verabschieden konnten. Särge gehen sogar aus. Und diese Tragödie passiert direkt vor unserer Haustür. Gesundheit ist unser größtes Gut und wir müssen sie mit Disziplin, Ausdauer, Vernunft und Besonnenheit verteidigen. Wir stehen auch in Österreich vor großen Herausforderungen, viele plagen Existenzängste. Der Sport rückt da natürlich in den Hintergrund. Paralympische Spiele, die alle vier Jahre stattfinden, sind das Highlight für uns Sportler. Die Vorbereitung verläuft täglich, akribisch und alles wird dem großen Ziel untergeordnet. Trotz einer Enttäuschung bin ich absolut für die Verschiebung der Spiele. Auch für uns Sportler ist das jetzt natürlich eine Herausforderung. Man kann sich die vier Jahre Vorbereitungszeit wie einen Marathonlauf vorstellen und jetzt kurz vor der Ziellinie wird der Lauf um weitere zehn Kilometer verlängert. Kraft, Reserven, Training, Betreuung, alles wurde aber auf vier Jahre abgestimmt. Jetzt heißt es mit allen diese Situation neu zu besprechen und zu analysieren. Nichtsdestotrotz müssen wir durchhalten, positiv bleiben und uns den neuen Herausforderungen stellen. Wichtig ist jetzt den Glauben nicht zu verlieren und mit Mut, Hoffnung und Zuversicht nach vorne schauen. Wenn wir jetzt alle zusammenhalten und Abstand halten schaffen wir diese Krise. Vertrauen wir darauf, dass alles gut wird.“

Walter Ablinger (Rad): „Die Absage ist sehr schade, aber jetzt gibt es Wichtigeres, nämlich die Pandemie unter Kontrolle zu bringen. Ich bin 50 Jahre alt, ich hoffe, dass ich nächstes Jahr vielleicht nochmals die Chance bekomme. Für heuer werde ich mir andere Ziele setzen.“

Andreas Onea (Schwimmen): „In Anbetracht der derzeitigen Umstände ist es menschlich die richtige Entscheidung. Auch wenn es sportlich natürlich unendlich schade ist und viel Arbeit dadurch umsonst wirkt. Aber gemeinsam durchgehen wir auch diese schwierige Zeit und feiern dafür nächstes Jahr ein umso tolleres Sportfest vereint als Welt und gesund.“

Josef Riegler (Rollstuhltennis): „Erst unlängst habe ich mich über die Weltrangliste für Tokyo qualifiziert, deswegen ist die Absage bitter. Es war zu erwarten, aber ich habe trotzdem gehofft, dass die Spiele durchgezogen werden, wenn es in Tokyo vielleicht besser ist. Aus gesundheitlichen Gründen ist es aber gut so, dass die Spiele verschoben sind. Wir wissen jetzt allerdings nicht, ob die Qualifikation zählt. Ich bleibe aber positiv und trainiere aktuell auf der Matte, mit dem ‚Thera-Band‘ oder mit Gewichten.“

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