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ÖPC-Know-how für das neue AUVA-Rehazentrum Meidling

Das Rehabilitationszentrum Weißer Hof der AUVA wird 2026 nach Wien-Meidling übersiedeln. Dort, im Süden Wiens, entsteht für den paralympischen Sport in Österreich eine neue Trainingsstätte. Dafür sorgt auch die lange Partnerschaft zwischen der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt und dem Österreichischen Paralympischen Committee.

„In den Einrichtungen der AUVA ist es Menschen, die nach einem schweren Schicksalsschlag ihr Leben von Grund auf ändern müssen, möglich, über den Sport neuen Lebensmut zu fassen. Die Leistungen in den Rehabilitationszentren sind für viele Athletinnen und Athleten des Paralympic Team Austria unverzichtbar und haben großen Anteil an den österreichischen Erfolgen bei Sommer- und Winterspielen“, weiß ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.

Mit den medizinischen Einrichtungen der AUVA, insbesondere mit den Rehazentren, verbinden viele Sportlerinnen und Sportler nicht nur die Zeit in der Rehabilitation sondern auch die Möglichkeit der sportlichen Trainingsstätten.

Andreas Onea wäre ohne die Reha am Weißen Hof womöglich nicht zum Schwimmsport gekommen. „Ich habe nach meinem Unfall die Reha dort gemacht, war einige Jahre jeden Sommer für mehrere Wochen dort. In den verschiedenen Therapien habe ich gelernt, mit meinem einarmigen Körper umzugehen. Ein Teil davon war die Sporttherapie, in der ich Schwimmen gelernt habe. Davor war ich Nichtschwimmer. Das war also der Grundstein für meine sportliche Karriere“, so der Paralympics-Bronzemedaillengewinner von Rio 2016, der mittlerweile zwar in der Südstadt trainiert, aber nach wie vor für den Verein BSV Weißer Hof schwimmt.

Die vielen schönen Erinnerungen des Niederösterreichers gehen über den Sport hinaus. „Es war prägend zu sehen, dass Menschen mit Behinderung Begeisterung am Leben und Spaß am Sport haben. Das hat einen großen Teil zu meiner positiven Lebenseinstellung beigetragen.“

Für den 28-Jährigen, der mitten in den Vorbereitungen auf die Paralympischen Spiele 2021 in TOKYO steckt, ist die Infrastruktur für zukünftige Erfolge auf der drittgrößten Sportbühne der Welt ein entscheidender Baustein. „Die Infrastruktur mit Laufbahn, Sportplatz und Hallen war und ist am Weißen Hof einzigartig, dazu kommt eines von ganz wenigen 25-m-Becken in Österreich. Es wäre katastrophal, ein weiteres zu verlieren“, hofft Onea, dass der Schwimmsport auch in Meidling einen Platz hat.

Bei der Errichtung des neuen Rehabilitationszentrums wird der Gedanke der Verbindung zwischen Rehabilitation und Sport, sowie die Möglichkeit Spitzensport auf internationalem Niveau zu fördern, mit einer modernen Trainingsstätte verknüpft.
Rauch-Kallat: „Es freut uns, dass die AUVA in der Planung des neuen Rehazentrums in Meidling diesen Weg fortschreitet und das ÖPC in die Entwicklung moderner und maßgeschneiderter Trainingsmöglichkeiten einbindet.“

Klar ist: Die Athletinnen und Athleten des Paralympic Team Austria sind auch Vorbilder und Motivation für Patientinnen und Patienten, die am Beginn eines neuen Lebenswegs stehen und zeigt ihnen, dass sie nicht nur vollwertige Mitglieder der Gesellschaft sind, sondern auch durch Motivation und Lebenswillen über sich hinauswachsen können.

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