Mutation zum Muskelpaket: Langmann tankt Kraft

Kraftkammer statt Tennisplatz! Nico Langmann hat in den letzten acht Wochen einen Schwerpunkt auf den physischen Aufbau gelegt.

„Das Training war und ist sehr intensiv, aber ich habe die Chance genützt, weil die Gelegenheit hat man als Tennisspieler normalerweise in der Form nicht“, sagt der Rollstuhltennis-Pro, der normalerweise von Jänner bis November rund um den Globus unterwegs und bei Turnieren im Einsatz ist.

„In den letzten zwei Monaten habe ich aber die Praxis meiner Physiotherapeutin öfter gesehen als den Tennisplatz.“ Und dabei wurde nichts dem Zufall überlassen, stand ein umfassender Muskeltest am Beginn, bei dem jeder einzelne Muskel ausgewertet wurde. Kürzlich gab es eine Überprüfung und das Gefühl täuschte den Wiener nicht: „Ich bin so fit wie noch nie!“

Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein, geht es doch jetzt zurück auf den Tennisplatz. Zwei Mal täglich, vier Stunden. „Es geht jetzt darum, das neue Muskelpaket auf den Platz zu bringen.“ Erst im Training, ab Ende März hoffentlich wieder bei Turnieren.

Die Rückkehr in den Tennis-Zirkus ist in Sri Lanka geplant, drei Turniere stehen dort am Programm. „Aktuell schaut es nicht so schlecht aus“, erzählt der 23-Jährige, der eigentlich in England in die Saison starten wollte. „Aber dann ist die Mutation gekommen.“

Die Zielsetzung ist klar: Weiter fleißig Punkte sammeln, um zum Stichtag innerhalb der Top-40 der Weltrangliste zu sein und zum zweiten Mal das Ticket für die Paralympics zu lösen. Für Langmann ist es auch keine Frage, ob die Spiele in Tokyo stattfinden, sondern nur das Wie. „Es war und ist natürlich ein Auf und Ab, aber ich glaube schon, dass wir in Japan aufschlagen werden.“

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