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IPC reagiert auf WADA-Sperre Russlands

Das Internationale Paralympische Committee reagiert auf die von der WADA verhängte, vierjährige Sperre russischer Athletinnen und Athleten bei Olympischen und Paralympischen Spielen sowie Weltmeisterschaften.

Die vierjährige Sperre gilt für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio und 2022 in Peking, die Olympischen Jugendspiele und Weltmeisterschaften von Sportarten, die den WADA-Code unterschrieben haben, sowie „Major Sport-Events“. Das Land darf während des Vierjahreszeitraumes zudem keine Sportgroßveranstaltungen ausrichten oder sich um Weltmeisterschaften oder andere wichtige Ereignisse bewerben.

Zudem hat die WADA der nationalen Anti-Doping-Agentur (RUSADA) die Zulassung entzogen. In dem Fall geht es um den Vorwurf der Datenmanipulation von Dopingtests in einem russischen Kontrolllabor. Daten zu positiven Dopingtests sollen gefälscht oder gelöscht worden sein. Der russische Sportminister Pawel Kolobkow hatte dagegen eine Manipulation bestritten und die Diskrepanzen in Labordaten auf technische Probleme zurückgeführt.

„Die Verantwortlichen für die Manipulation von Daten aus dem Moskauer Labor, bevor sie an die WADA weitergeleitet wurden, haben anscheinend alles getan, um die Prinzipien des fairen und sauberen Sports zu untergraben, die der Rest der Sportwelt unterstützt und befolgt“, so das IPC in einer Stellungnahme. „Dieser aufrichtige Mangel an Respekt gegenüber dem Rest der globalen Sportbewegung ist nicht erwünscht und hat in der Welt des Sports keinen Platz. Es ist nur richtig, dass die für diese Datenmanipulation Verantwortlichen bestraft werden.“

Anders als 2016, als die IPC die Organisation war, die eine Entscheidung zu treffen hatte, ist es bei dieser Gelegenheit die WADA, die die Führung übernimmt. Der IPC bedankt sich bei der WADA für die geleistete Arbeit, um diesen Versuch aufzudecken, das System zu betrügen.

Nun wird abgewartet, ob Russland vor den Internationalen Sportgerichtshof zieht. „Sobald eine endgültige Entscheidung getroffen wurde, ist sie für alle Sportarten und Organisationen, die den Welt-Anti-Doping-Kodex unterzeichnet haben, rechtsverbindlich und muss von allen Unterzeichnern anerkannt und vollstreckt werden. Dies beinhaltet das IPC.“

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