Startseite » News » EM-Silber glänzt nach Knie-OP wie Gold

Nächste Erfolgsmeldung vom rot-weiß-roten Team bei der Para-Leichtathletik-EM in Berlin. Diesmal jubelt Routinier Bil Marinkovic über eine Medaille.

Einen Tag nach Gold durch Natalija Eder im Speerwurf holt Bil Marinkovic Silber im Diskus. Mit einer Weite von 35,65 Metern muss sich der Blindensportler in seiner Klasse nur dem souveränen Italiener Oney Tapia, der den Diskus auf 46,07 Meter wirft, geschlagen geben.

Für Marinkovic, der erst vor einem Monat am Meniskus im Knie operiert wurde, grenzt die Medaille an eine Sensation. „Das war ein harter Kampf. Der ganze Weg nach Berlin nach der OP und jetzt die Silberne – ich bin überglücklich!“, so der Vize-Europameister.

Für den Routinier ist es ein weiterer Meilenstein in der großen Erfolgs-Vita. 2004 holte er Paralympics-Gold in Athen im Speerwurf, wo er auch den Weltrekord hält, 2012 Paralympics-Bronze im Diskus. Die Paralympics Tokio 2020 sollen seine letzten Spiele sein: „Dort will ich eine Medaille machen, danach ist Schluss – obwohl, man darf niemals nie sagen.“

Georg Tischler schrammt indes im Kugelstoßen als Vierter mit 8,64 Metern nur knapp an einer Medaille vorbei. Sein Kumpel Drazenko Mitrovic aus Serbien holte Bronze: „Ich bin mit meiner Leistung unter diesen Umständen zufrieden und das Match zwischen Drazenko und mir ist diesmal für ihn ausgegangen… so ist es eben im Sport!“

Ludwig Malter legte in seinem Rennrollstuhl über die 400 Meter erneut eine Talentprobe ab, wurde aber disqualifiziert. Rennrollstuhl-Fahrer Thomas Geierspichler absolvierte zum Aufwärmen die 100 Meter, am Donnerstag peilt er über 1.500 Meter eine Medaille an.

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