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„Wheelcharity Dinner“ für Langmann Foundation
Mit dem ersten „Wheelchairity Dinner“ hat die Nico Langmann Foundation in Wien ihr vierjähriges Bestehen gefeiert. Der Abend brachte eine Spendensumme von 16.380 Euro für Kinder und Jugendliche im Rollstuhl ein.
Schauplatz der Jubiläumsveranstaltung war die Hietzinger Tennis Vereinigung in Wien. Zu Gast war unter anderem ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber. Mit den Einnahmen der Events hat die Foundation seit ihrer Gründung mittlerweile mehr als 200.000 Euro gesammelt. Das Geld kommt Kindern und Jugendlichen im Rollstuhl zugute und soll ihnen zusätzliche Möglichkeiten und neue Perspektiven eröffnen.
Für eine spontane Änderung im Programm sorgte ausgerechnet der Tennissport. ORF-Sportmoderator Oliver Polzer war ursprünglich als Moderator des Abends vorgesehen, sein Einsatz beim Tennis-Challenger in Tulln dauerte jedoch länger als erwartet. Barbara Stöckl übernahm kurzfristig und führte gemeinsam mit Nico Langmann durch den Abend. Unter den Gästen waren zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, darunter Alex Antonitsch mit seiner Familie, Stefan Koubek, Claudia Stöckl und Florian Ritt.
Für Foundation-Gründer und Rollstuhltennis-Profi Nico Langmann stand an diesem Abend vor allem die Dankbarkeit im Mittelpunkt: „Es ist wunderschön, gemeinsam etwas zu bewegen. Das Zusammen macht es so besonders. Wenn ich sehe, wie viele Menschen unsere Arbeit mittlerweile unterstützen und was wir dadurch in vier Jahren erreichen konnten, macht mich das unglaublich dankbar. Gleichzeitig sind die 200.000 Euro für uns kein Endpunkt, sondern Motivation, noch viel mehr Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zu eröffnen.“
Die beim „Wheelchairity Dinner“ gesammelten Spenden werden direkt für die Unterstützung körperlich behinderter junger Menschen eingesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Anschaffungen, die aufgrund ihrer hohen Kosten für viele Familien nur schwer finanzierbar sind. In der Vergangenheit konnten auf diesem Weg unter anderem Tennisrollstühle und weitere adaptive Sportgeräte ermöglicht werden.
Langmann selbst sitzt seit einem Unfall im Alter von zwei Jahren im Rollstuhl und weiß aus eigener Erfahrung, welchen Unterschied solche Hilfsmittel machen können: „Ein Sportrollstuhl oder ein anderes adaptiertes Sportgerät kann mehrere Tausend Euro kosten. Für viele Familien ist das eine enorme Hürde. Dabei kann genau so ein Sportgerät einem Kind nicht nur Sport ermöglichen, sondern Selbstständigkeit, Selbstvertrauen, Freundschaften und völlig neue Perspektiven geben. Genau dort wollen wir ansetzen.“
Einen weiteren Beitrag zur Spendensumme leistete die Tombola. Zu gewinnen gab es unter anderem einen Aufenthalt im Designhotel Wiesergut im Wert von 2.000 Euro, eine Cineplexx-Jahreskarte, VIP-Tickets für den Davis Cup sowie eine RADO-Uhr im Wert von 2.800 Euro. Gewinnerin Karin Antonitsch stellte die Uhr unmittelbar danach wieder zur Verfügung. HTV-Präsident Christof Papousek kündigte an, sie erneut zugunsten der Organisation zu versteigern.
Auch die Hietzinger Tennis Vereinigung und deren ehemaliger Präsident Rudolf Gürtler weiteten ihre Unterstützung für die Foundation aus. Nach der gelungenen Premiere soll das „Wheelchairity Dinner“ zudem keine einmalige Veranstaltung bleiben.
„Wir wollten keinen klassischen Charity-Abend veranstalten, sondern einen Abend, der zu uns passt: persönlich, unkompliziert und mit Menschen, die Freude daran haben, gemeinsam etwas Positives zu bewegen. Nach dieser Premiere können wir auf jeden Fall sagen: Let’s get rollin’.“







































