Fotocredit: ©Olympiazentrum Kärnten
Wettschulden eingelöst: Milo für Thomas Grochar
ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber hat bei ihrem Besuch im Olympiazentrum Kärnten ein Versprechen eingelöst: Thomas Grochar bekam einen Pappaufsteller von Milo, dem Maskottchen der Paralympischen Winterspiele MILANO CORTINA 2026.
Vor den Spielen hatte Grochar angekündigt, sich im Fall einer Medaille einen Milo zu wünschen. Huber sagte zu. Nachdem der Kärntner in der Kombination Bronze gewonnen hatte, löste sie das Versprechen diese Woche persönlich ein. „Versprechen muss man halten“, sagte Huber bei der Übergabe.
„Hindernisse sind Trampoline“
Milo ist ein braunes Hermelin, das ohne ein Bein geboren wurde. Bei den Paralympischen Winterspielen 2026 stand die Figur für Willenskraft, Mut und Inklusion, ihr Motto lautete „Hindernisse sind Trampoline“. Der Aufsteller soll Grochar als Glücksbringer für seine weitere Karriere dienen.
Kooperation mit dem Olympiazentrum Kärnten
Huber nutzte den Besuch für ein Arbeitsgespräch mit Christiane Loinig-Velik, der ärztlichen Leiterin des Olympiazentrums Kärnten, und mit Zentrumsleiter Walter Reichel. Im Mittelpunkt standen die weitere Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte im Para-Sport. Besprochen wurden unter anderem eine Kooperation von Rehazentren im Sinne eines paralympischen Trainingszentrums sowie das Projekt „Mission Para-Sport“, das Loinig-Velik gemeinsam mit Markus Salcher initiiert hat.
„Wir wollen für Kärntens Para-Athlet:innen optimale Rahmenbedingungen schaffen – von der medizinischen und physiotherapeutischen Betreuung über die Rehabilitation bis hin zur sportwissenschaftlichen Begleitung. Dafür braucht es starke Partner und kurze Wege. Die Zusammenarbeit mit dem ÖPC ist dabei ein wichtiger Baustein“, sagte Loinig-Velik.
Reichel verwies auf den Stellenwert des Para-Sports am Stützpunkt: „Para-Sport ist im Olympiazentrum Kärnten längst ein integraler Bestandteil unserer Arbeit. Unser Ziel ist es, Athletinnen und Athleten unabhängig von ihrer Sportart oder ihren individuellen Voraussetzungen die bestmögliche Betreuung zu bieten.“







































