Fotocredit: ©Österreichische Sporthilfe

 

Weichenstellung bei der Österreichischen Sporthilfe

8. Mai 2026

Die Österreichische Sporthilfe stellt die Weichen für die kommenden Jahre: Im Rahmen der Generalversammlung am 7. Mai wurde der Vorstand für eine weitere Funktionsperiode von vier Jahren neu gewählt beziehungsweise bestätigt. An der Spitze bleibt Susanne Riess-Hahn, die seit Mai 2020 als Präsidentin fungiert. Neu im Gremium sind ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer und Olympiasieger Lukas Mähr. Ein besonderes Augenmerk gilt weiterhin der Gleichstellung im Sport.

Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist die Österreichische Sporthilfe eine tragende Säule des heimischen Sportsystems. Sie begleitet Athlet:innen nicht nur finanziell, sondern auch in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung – und schafft damit die Basis für internationale Erfolge.

„Die Österreichische Sporthilfe ist seit ihrer Gründung 1971weit mehr als eine Förderinstitution – sie ist eine verlässliche Partnerin für Generationen von Athletinnen und Athleten“, betont Sporthilfe-Präsidentin Susanne Riess-Hahn. „Ich freue mich über das erneute Vertrauen und darauf, gemeinsam mit dem Vorstand und unseren Partnerinnen und Partnern weiterhin Impulse zu setzen – insbesondere in der Nachwuchsförderung und bei der ganzheitlichen Unterstützung unserer Talente.“ Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt nutzte die Gelegenheit der Sporthilfe-Vorstandssitzung für einen persönlichen Austausch mit dem Gremium. „Es freut uns sehr, dass Frau Staatssekretärin Schmidt erstmals als Gast an unserer Vorstandssitzung teilgenommen hat. Ihr Besuch ist für uns ein starkes Zeichen der Wertschätzung und zeigt, dass die Österreichische Sporthilfe als bedeutende Institution des heimischen Sports wahrgenommen wird“, so Riess-Hahn.

Mit ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer gewinnt die Sporthilfe eine Persönlichkeit, die als ehemaliger Weltklasse-Ruderer den Weg vom Nachwuchstalent bis zur Weltspitze selbst erlebt hat – und dabei auch auf Unterstützung der Sporthilfe zählen konnte: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie entscheidend diese Förderung sein kann. Die Sporthilfe hat mich auf meinem Weg begleitet – heute ist es mir ein großes Anliegen, etwas zurückzugeben und dazu beizutragen, dass junge Athletinnen und Athleten die bestmöglichen Rahmenbedingungen vorfinden und dass die Zusammenarbeit zwischen der Sporthilfe und dem ÖOC noch intensiver wird.“

Mit Lukas Mähr zieht zudem ein weiterer ehemaliger Topathlet in den Vorstand ein. Der Olympiasieger steht exemplarisch für die verstärkte Einbindung aktiver und ehemaliger Spitzensportler:innen in strategische Entscheidungsprozesse – eine Entwicklung, die durch eine entsprechende Anpassung der Statuten ermöglicht wurde. Sporthilfe-Geschäftsführer Gernot Uhlir unterstreicht die Bedeutung dieses Schritts: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Stimme des Sports im Vorstand noch stärker zu verankern. Aktive und ehemalige Athletinnen und Athleten bringen eine Perspektive ein, die durch nichts zu ersetzen ist. Diese Erfahrungen und Einblicke sind für unsere Arbeit von unschätzbarem Wert und helfen uns, die Förderung noch gezielter und wirkungsvoller zu gestalten.“

Ein besonderes Augenmerk gilt weiterhin der Gleichstellung im Sport. Seit 2012 werden auch Athlet:innen mit Behinderung im Rahmen der Sporthilfe-Förderung im gleichen Umfang unterstützt. Für Maria Rauch-Kallat, Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Committees (ÖPC) und 4. Vize-Präsidentin der Österreichischen Sporthilfe, ein entscheidender Schritt: „Die Einbindung von Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung in die Sporthilfe war ein Meilenstein für die Gleichstellung im österreichischen Sport. Dass diese Förderung seit Jahren auf Augenhöhe erfolgt, ist ein starkes Signal – und ein wesentlicher Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit und Sichtbarkeit.“ ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber bleibt Vorstandsmitglied der Österreichischen Sporthilfe.

„Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Persönlichkeiten dieses Formats ihre Zeit und Expertise in den Dienst der Österreichischen Sporthilfe stellen. Dafür möchte ich mich im Namen unserer Athletinnen und Athleten sehr herzlich bedanken“, so Uhlir. „Dieser Vorstand vereint Kompetenz, Erfahrung und echte Leidenschaft für den Sport – eine Kombination, die für die Weiterentwicklung der Sporthilfe von unschätzbarem Wert ist. Das ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit und unterstreicht die zentrale Rolle der Sporthilfe im österreichischen Sportsystem.“

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