Fotocredit: ©Cycling Austria
Vier EM-Medaillen für Österreichs Para-Cycler:innen
Die Para-Cycling-Europameisterschaften im italienischen Maniago endeten für das österreichische Team mit vier Medaillen und zahlreichen starken Leistungen. Gold durch Franz-Josef Lässer sowie zweimal Silber durch Cornelia Wibmer und Bronze durch Alexander Gritsch sorgten für eine erfolgreiche Bilanz.
Den größten Erfolg feierte Franz-Josef Lässer im Zeitfahren der Klasse C5. Der Steirer krönte sich nach seinem WM-Titel 2025 auch zum Europameister und setzte sich über 27,9 Kilometer vor dem Franzosen Elliot Pierre sowie dem niederländischen Paralympics-Sieger Daniel Abraham durch. Daniel Ganahl belegte bei seinem Para-Cycling-Debüt in der C5-Klasse Rang sieben. Ernst Bachmaier verpasste als Vierter in der H1-Klasse das Podium nur knapp, Christian Troger wurde Zehnter in der Klasse C2.
Für die weiteren Medaillen im Zeitfahren sorgten Cornelia Wibmer und Alexander Gritsch. Wibmer gewann in der Klasse H4 die Silbermedaille hinter der Schweizerin Sandra Fuhrer, Gritsch holte bei den H4-Männern Bronze und setzte sich dabei mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung gegen seinen ersten Verfolger durch.
Auch im Straßenrennen der Handbike-Klassen überzeugte Wibmer und sicherte sich erneut Silber. Die Salzburgerin lieferte sich gemeinsam mit Sandra Fuhrer und der Norwegerin Suzanne Tangen einen Dreikampf um den Sieg. Nach einer Attacke im Finale musste sie sich erst auf den letzten 100 Metern der Schweizerin geschlagen geben. Gritsch belegte im Straßenrennen der H4-Klasse Rang vier, nachdem sich die drei stärksten Fahrer früh entscheidend absetzen konnten. Ernst Bachmaier wurde in der H1-Klasse Fünfter.
Am Abschlusstag verliefen die Straßenrennen der C-Klassen hingegen unglücklich. Weder Franz-Josef Lässer noch Christian Troger erreichten das Ziel. Lässer musste nach einer Fingerverletzung bei einer missglückten Flaschenübergabe sowie gesundheitlichen Problemen das Rennen vorzeitig beenden, Troger stieg ebenfalls vorzeitig aus.
Mit insgesamt vier Medaillen blickt das österreichische Para-Cycling-Team dennoch auf erfolgreiche Europameisterschaften in Maniago zurück. Nach einer längeren Trainingsphase richtet sich der Fokus nun auf die Weltmeisterschaften Anfang September in den Vereinigten Staaten.







































