Fotocredit: ©Sport Austria
Safe Sport: ÖPC bei der Expert:innentagung von Sport Austria
Wie wird Prävention im Sport wirksam? Um diese Frage ging es bei der Sport Austria Expert:innentagung 2026 unter dem Titel „Safe Sport: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ am Montag (12. Oktober) im Festsaal des Sportministeriums in Wien. Für das Österreichische Paralympische Committee war Generalsekretärin Petra Huber dabei.
Die Tagung war Teil des Safe-Sport-Reformprozesses, den das Sportministerium, Sport Austria und 100% SPORT gemeinsam tragen. Sein Ziel ist ein österreichischer Safe Sport Kodex mit klaren Verantwortlichkeiten und verbindlichen Standards. Zur Eröffnung sprachen Sport Austria-Präsident Hans Niessl, Marcel Chahrour, Leiter der Sportsektion im Ministerium, und Rosa Diketmüller, Präsidentin von 100% SPORT. Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt meldete sich per Videobotschaft.
Am Programm standen die Keynote von Meike Lauggas, Co-Geschäftsführerin der Vertrauensstelle vera*, ein Update zum Reformprozess und ein Blick nach Deutschland und in die Schweiz am Programm: Was verändert sich, wenn Safe Sport verbindlich wird? Dann wurde es konkret. In Arbeitsgruppen erarbeiteten Entscheidungsträger:innen und Präventions- und Schutzbeauftragte, welche Rahmenbedingungen, Ressourcen und Kompetenzen es braucht, damit Schutzbeauftragte ihre Rolle wirksam ausüben können.
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt Arbeit. Der Reformprozess geht weiter, der Kodex ist das Ziel. Wer Belästigung oder Gewalt im Sport erlebt oder beobachtet, findet bei der Vertrauensstelle vera* Unterstützung.







































