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Langmann und Taucher kennen Erstrundengegner in Wien

28. Okt. 2026

Am Donnerstag beginnt in der Marx Halle die zweite Auflage des Rollstuhltennisturniers presented by win2day. Mit Nico Langmann und Maximilian Taucher treffen zwei Österreicher auf ein hochkarätiges internationales Feld mit drei Spielern aus den Top 5 der Weltrangliste. Das große Finale steigt am Samstag auf dem Centre Court der Wiener Stadthalle.

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird das Rollstuhltennisturnier der Erste Bank Open 2026 auf acht Teilnehmer erweitert. Mit Alfie Hewett, Martín de la Puente und Titelverteidiger Gordon Reid schlagen gleich drei Spieler aus den Top 5 der Welt in Wien auf.

Komplettiert wird das internationale Feld durch den italienischen Spitzenspieler Luca Arca, Deutschlands Nummer eins Christoph Wilke und den Südafrikaner Alwande Sikhosana. Österreich wird durch Nico Langmann und den amtierenden Staatsmeister Maximilian Taucher vertreten.

„Es ist unglaublich cool, dass wir bei einem Weltklasseturnier wie den Erste Bank Open im Rollstuhltennis gleich nachziehen können“, betonte Langmann bei der Pressekonferenz am Mittwoch. Besonders wichtig sei, dass das Wheelchair Invitational nicht als bloßes Side Event behandelt werde: „Wir spielen sowohl in der Marx Halle als auch in der Stadthalle. Auch der Centre Court steht uns zur Verfügung. Das ist international ein absolutes Vorzeigebeispiel.“

Taucher fordert die Nummer zwei der Welt

Die Auslosung bescherte Maximilian Taucher gleich bei seinem Debüt eine besondere Herausforderung: Der 18-jährige Vorarlberger trifft im Viertelfinale auf den topgesetzten Briten Alfie Hewett, die aktuelle Nummer zwei der Welt.

Einschüchtern lässt sich Taucher von der schwierigen Aufgabe nicht. „Ich liebe Herausforderungen. In diesem Match kann ich nichts verlieren und sehr viel dazulernen“, erklärte der sechsfache Junioren-Grand-Slam-Sieger.

Taucher bestreitet 2026 seine erste vollständige Saison im Erwachsenenbereich und feierte bereits drei Turniersiege. Die erstmalige Teilnahme an den Erste Bank Open ist für ihn dennoch etwas Besonderes: „Es ist eine große Ehre für mich, hier dabei sein und sogar selbst spielen zu dürfen. Ich liebe es, vor vielen Zuschauern zu spielen. Vor heimischem Publikum ist es noch einmal spezieller.“

Langmann trifft auf Italiens Nummer eins

Nico Langmann bekommt es in seinem Auftaktmatch mit Luca Arca zu tun. Der österreichische Playing Ambassador kennt den Italiener bereits aus mehreren Duellen.

„Gegen Luca waren es in der Vergangenheit fast immer enge und coole Matches. In diesem Jahr habe ich einmal gegen ihn gespielt und gewonnen. Mal schauen, wie es diesmal läuft“, blickt Langmann auf das Viertelfinale voraus.

Der Sieger dieser Begegnung trifft im Halbfinale auf Taucher oder Hewett. In der unteren Hälfte des Draws fordert Alwande Sikhosana den britischen Titelverteidiger Gordon Reid. Der als Nummer zwei gesetzte Spanier Martín de la Puente beginnt gegen Christoph Wilke aus Deutschland.

Rollstuhltennis auf der großen Bühne

Die Viertelfinalpartien werden am Donnerstag in der Marx Halle ausgetragen, am Freitag folgen dort die Halbfinals. Zusätzlich stehen zwei Doppel-Exhibitions auf dem Programm. Bei einer davon treten Langmann und Taucher gemeinsam an.

Das große Finale findet am Samstag ab 12:30 Uhr auf dem Centre Court der Wiener Stadthalle statt. Damit erhält das Rollstuhltennis auch heuer wieder jene große Bühne, die den sportlichen Leistungen der Teilnehmer gerecht wird.

Für Turnierdirektor Herwig Straka fügt sich das Wheelchair Einladungsturnier perfekt in das Gesamtkonzept der Erste Bank Open ein: „Einzel, Doppel, Top-10-Spieler und Rollstuhltennis gemeinsam unter einem Dach – eine bessere Werbung für das, was wir erreichen möchten, gibt es nicht.“

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