Fotocredit: ©ÖPC/GEPA-Pictures
Lässers Rekordjagd rückt näher
Der Countdown läuft – und für Franz-Josef Lässer wird es ernst. Der österreichische Para-Cycler arbeitet mit Hochdruck auf seinen Stundenweltrekord-Versuch hin, ein Projekt, das ihn seit Monaten intensiv beschäftigt – sportlich wie organisatorisch.
Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Spannung steigt spürbar. „Der Countdown läuft so schnell runter wie eine Sanduhr in der Sauna, und genauso schnell heizen sich die letzten Vorbereitungen auf“, beschreibt Lässer die aktuelle Phase. Im September 2026 möchte er im Tissot Velodrome in Grenchen Geschichte schreiben und den UCI Stundenweltrekord angreifen.
Hinter dem Versuch steckt nicht nur akribisches Training, sondern auch ein enormer finanzieller Aufwand. Rund 10.000 Euro für Anti-Doping-Kommissar:innen, etwa 15.000 Euro für Bahnmieten im Vorfeld und beim Versuch selbst, dazu Trainer-, Reise- und Versorgungskosten für das gesamte Team sowie weitere 10.000 Euro für Material – insgesamt summiert sich das Projekt auf eine beachtliche Summe. >>> Zum Projekt <<<
Um diese Herausforderung stemmen zu können, setzt Lässer auch auf Unterstützung von außen. „In diesem Sinne freue ich mich riesig, wenn ihr den nächsten Coffeestop oder das nächste Feierabendbier eventuell in mein Crowdfunding für den Versuch investieren wollt“, sagt er und richtet sich direkt an Fans und Unterstützer:innen.
Sportlich läuft die Vorbereitung nach Plan – auch wenn sie alles abverlangt. Aktuell wartet Lässer noch auf neues Hightech-Equipment, darunter Extensions und Laufradscheiben auf dem neuesten Stand. Trainiert wird nahezu ausschließlich auf dem Zeitfahrrad, mit gezieltem Hitzetraining und intensiven 20- bis 30-minütigen Schwellenintervallen in Wettkampfposition. „So ziemlich das Härteste, was ich bis jetzt trainiert habe, aber es hilft nichts, irgendwie müssen wir den Rekord ja auch knacken!“, so Lässer.
Mit dieser Mischung aus Leidenschaft, harter Arbeit und Unterstützung aus der Community soll der große Traum Realität werden – der Stundenweltrekord als nächster Meilenstein in der Karriere des Para-Cyclers.







































