Fotocredit: ©Peter Maurer/Cycling Austria

Lässer im WM-Zeitfahren auf Rang fünf

5. Sep. 2026

Die Weltmeisterschaften im Para-Cycling auf der Straße finden in Huntsville in Alabama statt. Von 4. – 7. September kämpfen die besten Athlet:innen um die begehrten Regenbogentrikots. Schon am ersten Tag gab es für das rot-weiß-rote Team zwei Medaillen mit Gold für Thomas Frühwirth und Bronze für Cornelia Wibmer.

Als Titelverteidiger ging der Steirer Franz-Josef Lässer am Samstag in Huntsville in den Vereinigten Staaten in das Einzelzeitfahren der Klasse C5. Als Letzter startete er in das Rennen, beendete die erste Runde als Fünfter und schloss auch nach 29,2 Kilometer mit diesem Rang ab.

„Es war eine solide Leistung, eigentlich genau das, was ich noch im Tank hatte“, meinte Lässer, der vor wenigen Monaten im Zeitfahren Europameister wurde und zuletzt einen neuen Stundenweltrekord setzen konnte. Vor zwei Wochen zog er sich einige Blessuren bei einem Bahnsturz zu, weshalb er auch in den Vereinigten Staaten erst wieder in der Zeitfahrposition richtig trainieren konnte.

„Du kannst auch nicht auf jeder Party tanzen“, meinte Lässer dazu, dem kurz nach dem Start auch die Wattkurbel ausfiel und er ohne Leistungsdaten fahren musste. „Ich lasse mich da auch nicht aus der Ruhe bringen, habe gedacht Remco Evenepoel ist ja auch ohne diese Infos Weltmeister in Zürich geworden“, berichtete der Steirer, der aber dann die weltmeisterliche Pace nicht fand im Gegensatz zum Amerikaner Elouan Gardon, der mit 20 Jahren und einem Schnitt von 51,53 km/h ins Regenbogentrikot fuhr.

„Am Ende hat auf das Podium nicht so viel gefehlt“, meinte Lässer, der 2:21 Minuten langsamer war als der Sieger, aber nur 16 Sekunden als der Drittplatzierte Lauro Cesar Mouro Chaman aus Brasilien. Lässers Landsmann Daniel Ganahl, der zum ersten Mal bei Weltmeisterschaften am Start stand, landete auf dem elften Rang.

„Mit der ersten Runde bin ich echt zufrieden, in der zweiten bin ich dann so eingegangen“, berichtete der Vorarlberger, der sichtlich seine Mühe hatte mit den heißen Temperaturen und vor allem der hohen Luftfeuchtigkeit in Alabama. Als Achter hatte er die erste Runde beendet, fiel aber noch knapp aus den Top-10 am Ende.

„Die Hitze hat zwar so geknallt, aber grundsätzlich bin ich zufrieden für die erste WM. Ich bin ziemlich in der Mitte des Feldes gelandet und darauf kann man aufbauen“, schilderte der Montafoner, der am Montag noch mit Lässer im Straßenrennen im Einsatz ist.

PREMIUM-PARTNER

TOP+-PARTNER

TOP-PARTNER

TOP-PARTNERS

INSTITUTIONELLE PARTNER

INSTITUTIONAL PARTNERS

PARTNER

PARTNERS

SUPPORT-PARTNER

SUPPORT PARTNERS

AUSSTATTER

OUTFITTERS

Share This