Fotocredit: ©Cycling Austria
Knapp am Gesamtweltcupsieg vorbei
In Montesilvano endete mit dem dritten und letzten Weltcup die Saison für Österreichs Para-Cycling-Team. Nur äußerst knapp verpasste der Steirer Thomas Frühwirth den Gesamtweltcupsieg in der Klasse H4. Nach der knappen Niederlage im Zeitfahren um eine Sekunde, blieb er auch im Straßenrennen, wo er im Sprint der Führungsgruppe Vierter wurde, hinter dem Schweizer Fabian Recher, der sich noch den Gesamtsieg damit schnappte. Pech hatte auch Cornelia Wibmer, die nach einem Sturz das Straßenrennen aufgeben musste und daher nicht mehr der Schweizerin Sandra Fuhrer den Gesamtsieg streitig machen konnte. Die Salzburgerin blieb aber unverletzt.
“Es war wieder ein brutales Rennen vom Start weg“, schnaufte Frühwirth nach dem Rennen. Immer wieder trotzte er den Attacken von Josef Fritsch und Fabian Recher, im finalen Sprint hatte er gegen die deutlich jüngeren Athleten aber keine Chance. “Ich habe in der Zielkurve nicht mehr das letzte Hemd riskiert“, berichtete der 44-Jährige, der das Rennen als Vierter abschloss. Mit dem Sieg lag Recher in der Endabrechnung 16 Zähler vor Frühwirth, der damit das Führungstrikot noch abgeben musste.
In der Klasse H3 landete Christoph Stadlbauer auf Rang 17, Ernst Bachmaier bei den H1-Männern auf Rang sieben. Im Gesamtweltcup wurde Bachmaier Achter. Franz-Josef Lässer holte im Straßenrennen den vierten Platz, gewann den Sprint des Hauptfeldes. Mit den beiden Niederländern Martin van de Poel, Daniel Abraham und dem Brasilianer Lauro Cesar Mouro Chaman konnten sich drei Fahrer absetzen, die dann den Sieg an der Adriaküste unter sich ausmachten. Den Gesamtweltcup schloss Lässer als Fünfter ab.
Alexander Gritsch, der den finalen Weltcup aus gesundheitlichen Gründen auslassen musste, wurde Siebter im Gesamtweltcup der H4-Männer. Der Oberösterreicher Wolfgang Steinbichler, der nach zwei Siegen beim Auftakt in Thailand sich stark präsentierte, war ebenfalls verletzungsbedingt nicht am Start in Italien, wie auch eine Woche zuvor in Belgien und beendete den Gesamtweltcup trotzdem noch in den Top-10.







































