Fotocredit: ©100% Sport
Gendertagung 2026 rückt Inklusion in den Mittelpunkt
Wie kann Sport für alle Menschen ein sicherer und diskriminierungsfreier Raum sein? Dieser Frage widmete sich die Gendertagung 2026 von 100% Sport unter dem Titel „SPORT für ALLE – LGBTQIA+ Inklusion in Bewegung“. In der Sport Arena Wien tauschten sich Vertreter:innen aus Sportorganisationen, Wissenschaft und Interessensvertretungen über Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze für mehr Vielfalt und Teilhabe im Sport aus.
Internationale Expert:innen präsentierten aktuelle Erkenntnisse zu LGBTQIA+-Inklusion, Safe Sport und Antidiskriminierung. In zwei Podiumsdiskussionen wurde deutlich, dass Inklusion kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess ist. Im Fokus standen sichere Sporträume, der Abbau von Barrieren und die Verantwortung von Sportorganisationen, allen Menschen eine gleichberechtigte Teilnahme zu ermöglichen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Entwicklung von Geschlechtsüberprüfungen im Sport. Dabei wurden aktuelle internationale Regelungen ebenso wie deren wissenschaftliche, ethische und menschenrechtliche Auswirkungen beleuchtet. Gleichzeitig brachten Vertreter:innen der inter*, trans* und nicht-binären Community ihre persönlichen Erfahrungen ein und zeigten auf, wie wichtig Sichtbarkeit, Sensibilisierung und respektvolle Rahmenbedingungen für einen inklusiven Sport sind.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde außerdem der Gender Equality Award an langjährig engagierte Genderbeauftragte verliehen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Sportprogramm, bei dem die Teilnehmenden die Themen Gemeinschaft und Inklusion auch praktisch erleben konnten.
Die Gendertagung machte einmal mehr deutlich: Ein inklusiver Sport entsteht dort, wo Vielfalt als Stärke verstanden wird und alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung willkommen sind.







































