Fotocredit: ©Andrea Krahofer
Gelungene Österreich-Premiere von „ART WITHOUT LIMIT“
Bei der Österreich-Premiere „ART WITHOUT LIMIT International Film“ mit Fokus auf das Thema Behinderung wurde am 1. Mai eine „Best of“-Auswahl von Filmen vorgeführt, die sich mit dem Leben von Menschen mit Behinderungen auseinandersetzen und Perspektiven zeigen, die in klassischen medialen Darstellungen häufig fehlen.
Im Zentrum stehen Geschichten, die differenzierte Einblicke in Alltag, gesellschaftliche Barrieren und individuelle Erfahrungen ermöglichen. Die Filme zeigen Menschen mit Behinderungen in ihrer Vielfalt und greifen Themen wie Selbstbestimmung, Teilhabe und gesellschaftliche Rahmenbedingungen auf. Gleichzeitig wird sichtbar, wie stark die Darstellung von Menschen mit Behinderungen in Film und Medien durch vereinfachte oder stereotype Bilder geprägt ist und welche alternativen Perspektiven möglich sind.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an den gezeigten Produktionen. Sie wirken sowohl vor als auch hinter der Kamera mit und bringen ihre eigenen Perspektiven in die filmische Umsetzung ein. Dadurch entstehen authentische Darstellungen und neue Zugänge zu Themen, die im öffentlichen Diskurs oft nur unzureichend abgebildet werden.
Das Filmprogramm wurde durch Publikumsgespräche ergänzt. Besucher:innen hatten die Möglichkeit, mit Filmschaffenden und Expert:innen ins Gespräch zu kommen und die Inhalte der Filme zu vertiefen. Diese Formate schafften Raum für Austausch und ermöglichten eine direkte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen.
Bereits vor Beginn des Filmprogramms war der Zugang zur Ausstellung im Foyer möglich. Gezeigt wurden unter anderem eine Paralympics-Fackel, eine Fotodokumentation zu ME/CFS sowie Einblicke in moderne Prothesentechnik von Ottobock.
Die Österreich-Premiere wurde von der Kulturwolke Wolkersdorf organisiert. Initiator in Österreich war Hans Peter Arzberger, Vertriebsleiter von Ottobock Österreich. Die internationale Umsetzung begleitete Dr. Michael Stoeger als Director Austria und für internationale Beziehungen.
„Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlich und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Ein besonders starkes Beispiel dafür sind die Paralympischen Spiele: Die Athlet:innen tragen dieselbe Kollektion, treten an denselben Wettkampfstätten an, die Logos beider Spiele werden nebeneinander präsentiert, und Olympische sowie Paralympische Spiele werden selbstverständlich in einem Atemzug genannt“, sagen ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber.
„Diese sichtbare Gleichstellung zeigt, wie Inklusion auf Augenhöhe gelingen kann. Um dieses Bewusstsein weiter zu stärken, setzt sich das Österreichische Paralympische Committee für mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit ein. Als Schirmherrin freue ich mich daher sehr, dass das Filmfestival ‚Art Without Limit‘ ein weiteres Zeichen für gelebte Inklusion setzt.“







































