Fotocredit: ©Drew Kaplan/Cycling Austria

 

Frühwirth im Einzelzeitfahren in Belgien auf dem Podest

29. Apr. 2026

Thomas Frühwirth hat beim Para-Cycling-Weltcup in Gistel (BEL) im Einzelzeitfahren einmal mehr seine Klasse unter Beweis gestellt und sich auf einer extrem schnellen Strecke die Silbermedaille gesichert. Der Österreicher präsentierte sich dabei in starker Verfassung und knüpfte an seine besten Leistungen an.

Die Vorbereitung auf das Rennen verlief vielversprechend: Im vergangenen Monat konnte Frühwirth Trainingswerte auf dem Niveau seiner persönlichen Bestmarken aus dem Jahr 2020 erreichen. Entsprechend hoch waren auch die Erwartungen vor dem Start. Der 20,4 Kilometer lange Kurs verlangte den Athlet:innen alles ab – mit nur sechs Kurven und zwei Wenden handelte es sich um eine klassische „Drücker“-Strecke. Höhenmeter waren kaum vorhanden, lediglich eine Autobahnüberquerung unterbrach das ansonsten komplett flache Profil. Zusätzliche Herausforderung: kräftiger Wind, der den Fahrer:innen alles abverlangte.

Frühwirth fand von Beginn an gut ins Rennen und konnte sein Tempo konstant hochhalten. Bereits am Ende der ersten Runde überholte er einen Konkurrenten und bekam dadurch ein klares Gefühl für seine starke Position im Feld. An den Wendepunkten verschaffte er sich zudem immer wieder einen Überblick über die Abstände zur Konkurrenz. Dabei zeichnete sich früh ab, dass er vor dem Briten Calum Russel und dem Schweizer Fabian Recher lag. Auch sein Teamkollege Alex Gritsch zeigte ein starkes Rennen und belegte am Ende Rang vier.

Während Russel den dritten Platz holte und Recher knapp hinter Gritsch Fünfter wurde, blieb lange offen, wie sich Josef Fritsch im Klassement einordnen würde. Der Franzose, einer der Besten der Szene, galt auf komplett flachen Kursen eigentlich nicht als Favorit. Da er vor Frühwirth gestartet war, fehlte im Rennen der direkte Vergleich.

Erst im Ziel wurde klar, wie eng die Entscheidung tatsächlich war: Bis rund drei Viertel der Distanz lag Frühwirth in Führung, ehe Fritsch auf den letzten fünf Kilometern ein beeindruckendes Finish hinlegte. Am Ende nahm er dem Österreicher zwölf Sekunden ab und sicherte sich mit zehn Sekunden Vorsprung den Sieg.

Frühwirth zeigte sich dennoch hochzufrieden: „Ich bin mit der Leistung und der Ausführung des Rennens super zufrieden und damit auch mit dem Ergebnis.“ Seine Endzeit von 28:37 Minuten unterstreicht die starke Performance und bestätigt seine derzeitige Topform.

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