Fotocredit: ©Lena Ernhofer
Ernhofer jubelt erneut über EM-Gold
Andreas Ernhofer hat bei der Para-Schwimm-Europameisterschaft in Kocaeli seinen zweiten Titel geholt. Der Deutsch-Wagramer setzte sich über 50 Meter Freistil in der Klasse S4 in 39,26 Sekunden durch und schlug 0,28 Sekunden vor Roman Zhdanov aus Russland an. Zhdanov hatte am Donnerstag über 50 Meter Rücken Gold gewonnen.
Für Ernhofer ist es bereits die dritte Medaille bei dieser Europameisterschaft. Nach Gold über 50 Meter Brust am Montag und Bronze über 50 Meter Rücken am Donnerstag durfte er nun erneut über einen Titel jubeln. Insgesamt hält Ernhofer damit bei sechs EM-Medaillen, erstmals gewann er Edelmetall über Freistil.
„Es war ein wahnsinnig knappes Rennen mit hohem Tempo. Doppel-Europameister ist Wahnsinn. Mentale Stärke hat mich am Ende den Favoriten überholen lassen.“
Am Samstag steht für Ernhofer noch ein letzter Bewerb auf dem Programm. Über 200 Meter Freistil geht es am Vormittag zunächst in den Vorlauf.
Janina Falk erlebte unterdessen einen schwierigen Start in den Wettkampftag. Die Wienerin kämpfte vor ihrem Rennen über 200 Meter Lagen mit starker Übelkeit und blieb im Vorlauf unter ihren Möglichkeiten. Mit 2:46,34 Minuten belegte sie Platz 9 und verpasste das Finale zunächst knapp.
Nachdem eine britische Athletin für den Endlauf ausgefallen war, rückte Falk als erste Reserve doch noch ins Finale nach. Dort zeigte sie ein völlig anderes Rennen: In 2:37,55 Minuten steigerte sie sich gegenüber dem Vormittag um beinahe zehn Sekunden und belegte Platz 5.
Für einen weiteren österreichischen Rekord sorgte Carina Premstaller. Die Salzburgerin schwamm im Vorlauf über 50 Meter Freistil 1:20,49 Minuten und verbesserte damit die seit 2017 bestehende österreichische Bestmarke um 2,83 Sekunden.
Auch im Finale blieb Premstaller nahe an ihrer Rekordzeit. Mit 1:21,69 Minuten belegte sie Platz 7.
Über 100 Meter Freistil überzeugten auch Angelika und Daniela Angerer. Daniela Angerer steigerte sich im Vorlauf auf 1:22,13 Minuten und verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit von 1:31,40 um starke 9,27 Sekunden. Angelika Angerer benötigte 1:20,91 Minuten und unterbot ihren eigenen österreichischen Rekord um 2,84 Sekunden.
Im Finale konnten sich beide Schwestern noch einmal steigern. Daniela Angerer schlug nach 1:21,41 Minuten als Achte an. Angelika Angerer erreichte in 1:20,11 Minuten Platz 6 und verbesserte damit ihren eigenen österreichischen Rekord erneut.
Andreas Onea bestritt bei seinem zweiten Einsatz bei dieser Europameisterschaft direkt das Finale über 100 Meter Brust. Der Heeressportler kam in 1:18,31 Minuten auf Platz 7.
Für den Sprung auf das Podest hätte Onea in die Nähe seines eigenen österreichischen Rekords kommen müssen. Am Samstag wartet zum Abschluss über 200 Meter Lagen sein letzter Bewerb bei dieser Europameisterschaft.







































