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Ehrenzeichen der Republik für Paralympics-Asse
Der Kreis schließt sich! Wenige Wochen nach den Olympischen und Paralympischen Winterspielen MILANO CORTINA 2026 sind am Mittwoch mehrere Medaillengewinner des Olympic und Paralympic Team Austria sowie erfolgreiche Guides in der Wiener Hofburg mit Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet worden. Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfing die Athlet:innen.
Die höchste staatliche Auszeichnung der Republik Österreich ging, musikalisch begleitet von der Militärmusik Salzburg, sehr würdevoll in den Räumlichkeiten der Wiener Hofburg und in Anwesenheit von Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler über die Bühne.
Geehrt wurden die Guides der erfolgreichen österreichischen Para-Ski-Alpin-Asse: Lilly Sammer und Nico Haberl erhielten das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, Stefan Winter das Silberne Ehrenzeichen. Die weiteren Paralympics-Medaillengewinner:innen hatten die Auszeichnung bereits erhalten und wurden deshalb nicht geehrt.
Heimat großer Töchter und Söhne
Bundespräsident Alexander Van der Bellen betonte in seiner Festrede: „Österreich hat bei den Olympischen und Paralympischen Winterspielen in Mailand Cortina zusammen 31 Medaillen gewonnen, auch das Abschneiden im Medaillenspiegel war beeindruckend. Österreich ist stolz auf sie, Heimat großer Töchter und Söhne. Punktgenau die Höchstleistung zu erreichen, ist ganz besonders. Medaillen sind eine höchstpersönliche Leistung, aber ohne das Team, das dahinter steht, wären diese Erfolge nicht möglich. Das gilt für Trainer, Betreuer genauso, wie für das private Netzwerk. Sie haben den Olymp des Leistungssports erreicht, dafür wollen wir Ihnen danken und verdoppeln in gewissem Sinne ihre Erfolge.“
Vizekanzler Andreas Babler hob die Strahlkraft des Olympic und Paralympic Team Austria hervor: „Heute ehren wir in diesem sehr feierlichen Rahmen Menschen, die Österreich auf den größten Sportbühnen der Welt erfolgreich vertreten haben. Olympische und Paralympische Spiele sind auch deshalb etwas Besonderes, weil dort Werte sichtbar werden, die weit über den Sport hinauswirken: Fairness, Respekt, Zusammenhalt, Leidenschaft und der Wille, niemals aufzugeben. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Hingabe und Begeisterung unsere Athlet Österreich in Mailand Cortina vertreten haben. Damit sind sie Vorbilder für viele Menschen in unserem Land – gerade auch für junge Menschen, die sehen: Mit Einsatz, Mut und Unterstützung ist vieles möglich.“
Für das Österreichische Paralympische Committee nahmen ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber an der Ehrung in der Hofburg teil.
„Diese gemeinsame Ehrung von Olympischen und Paralympischen Athlet:innen ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung und Gleichstellung. Die Leistungen unserer Paralympics-Teilnehmer:innen verdienen dieselbe große Bühne und dieselbe gesellschaftliche Anerkennung. Die Auszeichnungen heute zeigen eindrucksvoll, welchen Stellenwert der Para-Sport mittlerweile in Österreich einnimmt“, sagte ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.
Für besonders emotionale Worte sorgte Guide Stefan Winter: „Wir haben die erfolgreichsten Paralympischen Winterspiele der österreichischen Geschichte erlebt – und wir durften mittendrin sein. Darauf können wir alle stolz sein: die Athletinnen und Athleten, die Guides sowie das gesamte Team dahinter. Diese Auszeichnung ist ein großes Zeichen der Wertschätzung und zeigt, dass Para-Sport gesehen wird. Denn wer unsere Athletinnen und Athleten einmal live erlebt hat, weiß: Hier wird Spitzensport auf höchstem Niveau betrieben.“
Die Ehrung in der Hofburg markierte einen symbolischen Schlusspunkt außergewöhnlicher Winterspiele – und gleichzeitig den Beginn eines neuen paralympischen Zyklus Richtung Französische Alpen 2030.







































