Fotocredit: ©Tag des Sports/Diener
250.000 Besucher:innen beim Tag des Sports
Bei der 25. Ausgabe des Tag des Sports standen am Samstag auch Österreichs Para-Athlet:innen im Mittelpunkt. 250.000 Besucher:innen kamen zur Jubiläumsausgabe auf den Wiener Heldenplatz, wo das Österreichische Paralympische Committee mit zahlreichen Athlet:innen vertreten war. Geehrt wurden unter anderem die erfolgreichsten Teilnehmer:innen der Paralympischen Spiele MILANO CORTINA 2026.
Acht Stunden lang verwandelte sich das Areal zwischen Hofburg und Heldentor am Samstag in eine Sportarena. Rund 80 Mitmachstationen waren von 10 bis 18 Uhr durchgehend besetzt, mehr als 500 Sportler:innen von einst und jetzt waren vor Ort. Bei 22 Grad und Sonnenschein zählte die 25. Ausgabe von Österreichs größtem Open-Air-Sportevent 250.000 Besucher:innen.
Ehrungen erstmals vor dem Heldentor
Zum Jubiläum fanden die Ehrungen der erfolgreichsten österreichischen Sportler:innen erstmals nicht im bisherigen „Hall of Fame“-Zelt statt, sondern auf einer eigenen Bühne unter freiem Himmel – direkt vor dem Heldentor. Rund 300 Athlet:innen aus etwa 30 Verbänden wurden im Lauf des Tages ausgezeichnet.
Für ihre Erfolge bei den Paralympischen Spielen MILANO CORTINA 2026 wurden Johannes Aigner und Veronika Aigner für erste Plätze, Elina Stary für Platz zwei und Thomas Grochar für Platz drei geehrt. Ausgezeichnet wurden auch die Guides Eric Digruber, Nico Haberl, Lilly Sammer und Stefan Winter.
Anstelle klassischer Pokale stand jede Ehrungsurkunde für einen gepflanzten Baum: Gemeinsam mit der Naturinitiative Baumbuddy wächst der Sportler:innen-Wald in Oberösterreich weiter, in dem bereits mehr als 3.000 Bäume im Namen sportlicher Erfolge stehen.
Paralympischer Sport auf der großen Bühne
Auch auf der Hauptbühne war der paralympische Sport prominent vertreten. Para-Schwimmer Andreas Ernhofer hob die besondere Vielfalt des Tages hervor: „Hier steht nicht eine einzelne Sportart im Mittelpunkt, sondern der Sport als Ganzes. Ob mit oder ohne Behinderung, ob Spitzensport oder erster Versuch an einer Mitmachstation – diese Selbstverständlichkeit macht den Tag des Sports für mich aus.“
Neben Ernhofer waren auch Thomas Grochar, Jasmin Plank und ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber auf der Hauptbühne zu Gast und rückten den paralympischen Sport vor zahlreichen Besucher:innen ins Rampenlicht.
Mittendrin am Heldenplatz
Die ÖPC-Pagode war den ganzen Tag über Anlaufstelle für Fans des paralympischen Sports. Bei der Autogrammstunde nahmen sich zahlreiche Para-Athlet:innen Zeit für die Besucher:innen, erfüllten Autogramm- und Fotowünsche und sorgten für viele persönliche Begegnungen.
Für eine besondere Erinnerung sorgte die Toyota-Photobooth direkt bei der ÖPC-Pagode. Dort konnten die Besucher:innen ihren Tag des Sports auch fotografisch festhalten und ein persönliches Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen.
Auch abseits der eigenen Pagode waren die Para-Athlet:innen auf dem Heldenplatz unterwegs. Unter anderem schauten sie beim Stand von Allwyn vorbei, wo ein McLaren-Bolide ausgestellt war und für einen der besonderen Hingucker des Tages sorgte.
Prominenten Besuch gab es ebenfalls: Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler sowie Staatssekretärin Michaela Schmidt statteten der ÖPC-Pagode einen Besuch ab und tauschten sich vor Ort mit ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber und den Athlet:innen aus.
25 Jahre Sportgeschichte
Neben den Bühnenprogrammen bot das erstmals eingerichtete Sportmuseum eine Zeitreise durch 25 Jahre österreichische Sportgeschichte mit Medaillen, Sportgeräten und besonderen Erinnerungsstücken. Auch das ÖPC war Teil der Ausstellung: Eine paralympische Fackel wurde im Sportmuseum ausgestellt und repräsentierte ein Stück österreichischer paralympischer Geschichte.
Der nächste Termin steht bereits fest: Der Tag des Sports 2027 findet am 25. September statt.







































