Geschichte

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1948

Die ersten Olympischen Sommerspiele nach dem 2. Weltkrieg werden am 28. Juli in London/Großbritannien feierlich eröffnet. In Aylesbury (Nahbereich von London) werden am selben Tag die Stoke Mandeville Games durchgeführt. Sir Ludwig Guttmann fasst den Entschluss, diese Spiele zu internationalen sportlichen Wettkämpfen auszubauen, die in ihrer Bedeutung für behinderte Menschen den Olympischen Spielen gleich kommen sollen.

1960

In Rom/Italien finden die ersten Paralympics statt. 400 AthletInnen aus 21 Nationen (vorerst nur RollstuhlsportlerInnen) nehmen an den Spielen teil.

1964

In Tokyo/Japan starten 335 TeilnehmerInnen bei den II. Paralympics.

1968

Tel Aviv/Israel ist Austragungsort der III. Paralympics. 750 AthletInnen aus 29 Nationen bestreiten die Wettkämpfe.

1972

Bei den IV. Paralympics in Heidelberg/Deutschland starten bereits 1.000 SportlerInnen.

1976

In Toronto/Kanada nehmen an den V. Paralympics erstmals auch Amputierten- bzw. SehbehindertensportlerInnen teil. 1.600 AthletInnen aus 42 Nationen bestreiten die Spiele. Erstmals werden in Örnsköldsvik/Schweden auch Winterspiele veranstaltet. 250 SkirennläuferInnen aus 14 Nationen kämpfen um Gold.

1980

Arnheim/Niederlande ist die Heimat der VI. Paralympics und 2.500 TeilnehmerInnen aus 42 Ländern nehmen daran teil. Die II. Winterspiele werden in Geilo/Norwegen ausgetragen (18 Nationen entsenden 350 TeilnehmerInnen).

1984

Erstmals finden nach Absage Jugoslawiens die Winterspiele in Österreich statt. Innsbruck setzt neue Maßstäbe im Behindertenskilauf. Die Sommerspiele finden ohne RollstuhlsportlerInnen in Long Island/USA statt. Die RollstuhlathletInnen kämpfen erneut in Stoke Mandeville/ Großbritannien um Medaillen.

1988

Die Winter-Paralympics sind nochmals zu Gast in Innsbruck. 397 AthletInnen aus 22 Ländern bestreiten die Wettkämpfe. In Seoul finden die Sommerspiele auf denselben Wettkampfstätten wie die Olympischen Spiele statt (3.053 SportlerInnen aus 61 Nationen).

1992

Tignes/Frankreich ist Austragungsort der V. Winterspiele. Barcelona/Spanien begeistert nicht nur die 3.020 TeilnehmerInnen sondern auch das Publikum mit den IX. Sommer-Paralympics.

1994

Lillehammer/Norwegen setzt neue Maßstäbe bei den Winterspielen. 1.000 StarterInnen aus 31 Ländern bestreiten die Paralympics.

1996

Atlanta/USA verzeichnet bei den Sommerspielen einen neuen Teilnehmerrekord. 3.195 Aktive bestreiten die Wettkämpfe.

1998

In Nagano/Japan finden die VII. Paralympic Winter Games statt.

2000

Sydney/Australien zeigt der ganzen Welt, was in Sachen Organisation und Durchführung von Großveranstaltungen möglich ist. 4.000 SportlerInnen aus 125 Nationen kämpfen vor den Augen von rund 650.000 ZuseherInnen um Paralympisches Gold.

2001

Abschluss einer Vereinbarung zwischen IOC und IPC, die festlegt, dass die Paralympics immer zwei Wochen nach Abschluss der Olympischen Spiele am selben Veranstaltungsort und an den selben Wettkampfstätten stattfinden. Eine Bewerbung muss für beide Großveranstaltungen gleichzeitig erfolgen.

2002

Salt Lake City/USA ist Austragungsort der VIII. Winter-Paralympics. 500 WintersportlerInnen aus 35 Nationen treffen zusammen, um die Beste und den Besten zu küren.

2004

4.000 AthletInnen aus 136 Nationen gingen in 19 Sportarten bei den XII. Sommer-Paralympics in Athen/Griechenland – „Geburtsstätte“ der olympischen Bewegung – an den Start. Österreichische AthletInnen konnten insgesamt 8 Gold-, 11 Silber- und 4 Bronzemedaillen erringen.

In Athen 2004 wurde auch ein Meilenstein in Sachen Gleichstellung gesetzt. Zum ersten Mal trugen das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) und das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) bei den Spielen den identischen Look.

2006

Während der IX. Winter-Paralympics in Turin/Italien kämpften 477 AthletInnen aus 39 verschiedenen Nationen in 4 Sportarten um insgesamt 70 Medaillen. Über 1.000 Medienleute berichteten über die Spiele, bei denen die österreichischen SportlerInnen 3 Gold-, 4 Silber- und 7 Bronzemedaillen gewinnen konnten.

2007

Bei der 7. Generalversammlung des Europäischen Paralympischen Committees/EPC am 15. September 2007 in Heraklion/GRE wurde Wien unter den Bewerberstädten Rom, Istanbul und Lausanne als neues Headquarters und permanentes Office des EPC ausgewählt.

2008

Der Zollkader des BMF mit einer Gleichstellung zwischen AthletInnen (Ski-Alpin und Nordisch) mit und ohne Behinderung hinsichtlich Ausbildung und Dienstfreistellung wird ins Leben gerufen.

Die XIII. Sommer-Paralympics haben vom 06. – 17. September 2008 in Peking/China statt gefunden. Mehr als 4.000 AthletInnen konnten sich in 20 Sportarten messen. Die ÖPC-AthletInnen freuten sich über 4 Gold-, 1 Silber- und 1 Bronzemedaille.

2010

Während der X. Winter-Paralympics vom 12. – 21. März 2010 in Vancouver/Canada kämpften mehr als 600 SportlerInnen aus über 40 Nationen um Edelmetall. 3 Gold-, 4 Silber- und 4 Bronzemedaillen der österreichischen AthletInnen bedeuteten den 7. Rang in der Medaillenwertung.

2012

Die Österreichische Sporthilfe setzte einen historischen Schritt und nimmt den Behindertensport in die Individualförderung auf. Erstmals kommt es zu einer Gleichstellung zwischen SpitzenportlerInnen mit und ohne Behinderung in der Sportförderung.

Die XIV. Sommer-Paralympics haben vom 29. August – 09. September 2012 in London/Großbritannien stattgefunden. Österreichische AthletInnen konnten insgesamt 4 Gold-, 3 Silber- und 6 Bronzemedaillen erringen.

2014

Start des „Projekt RIO 2016“, dem Spitzensportförderungsprogramm des Sportministeriums. Erstmals werden olympische und paralympische AthletInnen in einem gemeinsamen Projekt und in gleichem Ausmaß nicht nur finanziell, sondern auch medial auf ihrem Weg zu den Olympischen bzw. Paralympischen Spielen unterstützt.

Die XI. Winter-Paralympics haben vom 7. – 16. März 2014 in Sochi/Russland stattgefunden. Die österreichischen SportlerInnen konnten 2 Gold-, 5 Silber- und 4 Bronzemedaillen gewinnen.

2016

Die XV. Sommer-Paralympics haben vom 7. – 18. September 2016 in Rio de Janeiro/Brasilien stattgefunden. Die österreichischen AthletInnen gewannen 1 Goldmedaille sowie 4 Silber- und 4 Bronzemedaillen.

Sportminister Hans Peter Doskozil schafft in den Heeressportzentren die ersten Plätze für SportlerInnen mit körperlicher Beeinträchtigung.

Die Vereinbarung zwischen dem Internationalen Olympischen Comité/IOC und dem Internationalen Paralympischen Committee/IPC wurde bis 2032 verlängert. Die Vereinbarung besagt u.a., dass die Paralympischen Spiele immer im Anschluss an die Olympischen Spiele stattfinden müssen.

2018

Die XII. Winter-Paralympics fanden von 9. – 18. März 2018 in Pyeongchang/Südkorea statt. 564 AthletInnen kämpften bei 80 Bewerben um Medaillen. Das Paralympic Team Austria war mit 15 AthletInnen in den Disziplinen Ski-Alpin, Snowboard und Ski-Nordisch in PyeongChang vertreten und gewann 2 Silbermedaillen und 5 Bronzemedaillen.

ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat wurde als neue Vizepräsidentin in den Vorstand der Österreichischen Sporthilfe aufgenommen.

2020

Die XVI. Sommer-Paralympics werden von 25. August – 6. September 2020 in Tokyo/Japan stattfinden. Es werden 4.400 AthletInnen erwartet, die in 540 Bewerben um Medaillen kämpfen. 22 Sportarten stehen am Programm, wobei zwei davon ihr Paralympisches Debüt feiern werden. Badminton und Taekwondo werden Football 7-a-side und Segeln ersetzen.

2022

Die XIII. Winter-Paralympics werden in Peking/China 2022 stattfinden. Ein Maximum von 748 AthletInnen werden in Peking 2022 in 6 Sportarten an den Start gehen und in 82 Bewerben um die paralympischen Medaillen kämpfen. In folgenden Sportarten werden sich die AthletInnen in Peking duellieren: Ski-Alpin, Biathlon, Langlaufen, Eishockey, Snowboard und Rollstuhl-Curling.

Es wird auch zwei Neuerungen zu den Paralympics in PyeongChang 2018 geben. Im Eishockey wird es erstmalig die Möglichkeit geben eine Athletin in den Kader einzuberufen. Beim Rollstuhl-Curling wird es allerdings verpflichtend sein, mindestens eine Athletin im Team zu haben.

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