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Andreas Onea inspiriert japanische Schüler

9.000 Kilometer trennen Wien und Nasushiobara. Seit rund einem Jahr steht das ÖPC dennoch in Kontakt mit der japanischen Stadt. Der Grund: Eine Kooperation, die mit verschiedenen Aktionen gelebt wird. Unter anderem beim Projekt „Online-Austausch mit internationalen Paraathleten“.

Zuletzt kam es zu einem Austausch via Zoom, an dem Para-Schwimmer Andreas Onea teilnahm. Auf der anderen Seite waren neben den SchülerInnen der städtischen Higashinasuno-Mittelschule Staatsministerim Seiko Hashimoto und Michitaro Watanabe, Bürgermeister von Nasushiobara, dabei.

Nach einer kurzen Vorstellung beantwortete Onea mehrere Fragen der SchülerInnen. Eine davon lautete, was ihn nach seinem Unfall und den damit verbundenen Schwierigkeiten motiviert habe.

„Ich wollte zeigen, dass ich alles kann und mich nicht unterkriegen lassen muss. Mit der Zeit wollte ich dann mein Ziel einer Paralympics-Medaille erfüllen und habe hart dafür gearbeitet und mich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Das ist ganz wichtig, dass man sich ein bewusstes Ziel setzt und hart dafür arbeitet. So schafft man es auch in schwierigen Phasen nicht aufzugeben! Geht nicht, gibt’s nicht“, so die Antwort des Paralympics-Medaillengewinners.

Auch die Verschiebung der Paralympics in Tokyo um ein Jahr wurde zum Thema. Onea: „Ich wäre sehr gerne heuer schon in Tokyo am Start gewesen. Aber es gibt Dinge, auf die man keinen Einfluss hat. So wie die Verschiebung. Was ich aber sehr wohl beeinflussen kann ist meine Reaktion darauf. Und ich möchte nicht traurig sein, sondern jede Herausforderung als Chance sehen. Somit sehe ich es als Chance noch ein Jahr mehr hart zu trainieren und dafür nächstes Jahr umso mehr Freude mit allen gemeinsam zu haben.“

Staatsministerim Seiko Hashimoto hat ebenfalls eine sportliche Vergangenheit. Die Politikerin war sieben Mal bei Olympischen Spielen am Start, 1992 feierte die ehemalige Weltklasse-Eisschnellläuferin mit Bronze ihren größten Karriere-Erfolg. „Davor habe ich ein Jahr in Österreich trainiert“, berichtete Hashimoto. „Deswegen wird Österreich immer einen speziellen Platz in meinem Herzen haben.“

Die Abschlussworte gebührten Bürgermeister Michitaro Watanabe: „Danke an die Schülerinnen und Schüler sowie Herrn Onea, dass ich bei diesem Austausch dabei sein durfte. Ich hoffe, ihr habt Andreas Onea genau zugehört und könnt davon etwas mitnehmen. Herrn Onea wünsche ich alles Gute für die Paralympics in Tokyo, ich werde Sie anfeuern und freue mich, Sie wieder zu sehen.“

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