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Vorbild Vonn: Elisabeth Aigner verletzt sich beim Paralympics-Test
Veronika und Elisabeth Ainger müssen in der Vorbereitung auf ihre zweiten Paralympischen Spiele einen Dämpfer hinnehmen. Bei der Weltcup-Abfahrt in Tignes waren die beiden Schwestern zunächst auf Bestzeitkurs, ehe ein Sturz das Rennen abrupt beendete.
Guide Elisabeth Aigner landete nach einem Sprung unglücklich und zog sich dabei eine Verletzung zu. „Es war eigentlich undramatisch“, schildert sie im Gespräch mit noe.ORF.at. „Ich bin ein wenig hinten gesessen, beim Aufkommen hat es mir aber sofort einen Stich im Knie gegeben. Die Schmerzen waren so groß, dass mir Vroni die Ski abschnallen musste. Das wäre nicht mehr gegangen“, so die 27-Jährige. „Ich habe nach dem Sturz nur geweint. Vroni ist mir bei mir gesessen und hat mitgeweint.“
Der Verdacht richtet sich auf eine Knieverletzung. Sollte sich dieser bestätigen, könnte das große Saisonziel – die Paralympics Anfang März – in Gefahr geraten.Trotz der aktuellen Ungewissheit gibt sich Aigner kämpferisch und möchte die Hoffnung noch nicht aufgeben. Als mögliches Vorbild nennt sie Lindsey Vonn, die trotz schwerer Verletzung olympische Rennen bestritten hat. „Ich habe schon mit dem Cheftrainer gesprochen. Ich würde bei den Spielen trotzdem gerne mit Vroni fahren. Vielleicht kann man es mit einer Bandage lösen“, hofft Aigner. Ihr Trainer sei zwar nicht überzeugt davon, „aber im Endeffekt bleibt mir das letzte Wort. Es ist meine Verantwortung, was ich tue“, so die Niederösterreicherin.






































