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Snowboard-Trio sammelt wichtige Paralympics-Erfahrungen
Für das österreichische Para-Snowboard-Team endete der Banked Slalom bei den Paralympischen Winterspielen MILANO CORTINA 2026 ohne Spitzenplatzierungen. Rene Eckhart, Oliver Dreier und Markus Schmidhofer sammelten wichtige Erfahrungen auf der großen Bühne – und blicken schon jetzt in Richtung der Paralympischen Winterspiele 2030.
In der Klasse SB-UL belegte Oliver Dreier Rang 18. In der Klasse SB-LL1 gingen Rene Eckhart und Paralympics-Debütant Markus Schmidhofer an den Start und landeten auf den Plätzen 15 und 16. Eckhart bilanziert: „Der erste Durchgang war ein bisschen verhalten. Im zweiten Lauf ist der Schnee aufgegangen und ich konnte besser attackieren.“ Am Ende konnte er seine Zeit um rund eineinhalb Sekunden verbessern: „Der zweite Durchgang war ganz okay“, so das nüchterne Fazit.
Trotz verpasster Spitzenplätze zieht der Tiroler ein positives Gesamtfazit seiner zweiten Paralympics-Teilnahme: „Im Snowboard-Cross haben wir gezeigt, dass die Qualität da ist – im Heat kann immer alles passieren. Im Großen und Ganzen war es eine coole Erfahrung. Dabei sein zu dürfen war ein Privileg.“ Das schönste an den Paralympischen Winterspielen MILANO CORTINA 2026? Die rege Unterstützung vor Ort: „Es waren so viele Leute aus dem Kaunertal da. Die Stimmung war super – das habe ich richtig aufgesaugt.“
Auch Oliver Dreier blickt dankbar auf seine ersten Paralympics zurück: „Es war wieder eine total lässige Erfahrung. Der Kurs war geil, ich war extrem motiviert. Das ist die schönste Erfahrung, die man als Sportler machen kann – ich bin richtig stolz was hier gelungen ist.“
„Lust auf mehr“
Der dritte im Bunde, Markus Schmidhofer, feierte sein Paralympics-Debüt und erlebte einen besonders emotionalen Wettkampftag: „Der Tag war schön und vor allem emotional – meine Familie und mein engster Freundeskreis waren da. Das hat mich sehr berührt.“ Sein Fazit fällt entsprechend positiv aus: „Dieser Auftritt macht Lust auf mehr.“
Alle drei Athleten blicken bereits in Richtung Zukunft. Mit Blick auf die nächsten Paralympischen Winterspiele in den französischen Alpen 2030 ist klar: Das österreichische Para-Snowboard-Team will die gewonnenen Erfahrungen nutzen und in den kommenden Jahren weiter aufholen. „Wir haben Potenzial, aber auch noch Aufholbedarf“, sagt Dreier. „Jetzt heißt es arbeiten – dann greifen wir wieder an.“






































