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Silber! Veronika Aigner legt im Super-G nach
Nächste Medaille für das Paralympic Team Austria bei den Paralympischen Winterspielen MILANO CORTINA 2026: Veronika Aigner holt gemeinsam mit Guide Lilly Sammer im Super-G der sehbehinderten Klasse die Silbermedaille. Gold ging an die Italienerin Chiara Mazzel mit Guide Nicola Cotti Cottini, Bronze sicherte sich Alexandra Rexova (SVK) mit Guide Sophia Polak.
„Die Freude ist riesig – es war unser erstes Super-G-Rennen als Duo“, sagte Aigner nach dem Rennen. „Wir wissen, wo wir Zeit liegen gelassen haben. Aber wo würden wir hinkommen, wenn man sich über eine Paralympics-Medaille nicht mehr freut? Außerdem: wir haben schon eine Goldmedaille in der Königsdisziplin – danach ist jede Medaille eine Draufgabe“
Mit Startnummer zwei erwischten Aigner und Sammer einen starken Beginn und lagen bei der ersten Zwischenzeit noch in Führung. Im unteren Streckenabschnitt zeigte Lokalmatadorin Mazzel jedoch eine beeindruckende Fahrt und setzte sich schließlich durch. Aigner belegte mit 0,60 Sekunden Rückstand Rang zwei, Rexova folgte mit 4,85 Sekunden Rückstand auf Platz drei.
Ganz zufrieden war das Duo mit dem Lauf dennoch nicht. „Im Mittelteil haben wir ein bisschen Zeit liegen lassen“, erklärte Aigner. „Da bin ich nicht ganz in Fahrt gekommen.“ Dennoch überwiegt die Freude über die nächste Medaille bei diesen Paralympischen Winterspielen. „Natürlich wissen wir, dass wir noch mehr können. Aber wir haben eine Medaille für Österreich geholt – darauf sind wir sehr stolz.“ Guide Lilly Sammer blickt optimistisch auf die kommenden Rennen: „Wir haben alles gegeben. Es ist einfach lässig, hier eine zweite Medaille zu gewinnen. Jetzt wissen wir genau, was wir morgen in der Kombination besser machen können.“
Schreckmoment bei Stary
Für einen kurzen Schreckmoment aus österreichischer Sicht sorgte Elina Stary, die lange auf Medaillenkurs lag. Vor ihrem Sturz lag die Kärntnerin bei allen Zwischenzeiten vor der späteren Bronze-Gewinnerin Rexova. Stary gab nach dem spektakulären Abflug auf der Tofana umgehend Entwarnung und konnte unverletzt selbst ins Ziel fahren. Auch ein erster medizinischer Check brachte rasch positive Nachrichten – auf den ersten Blick waren keine größeren Verletzungen erkennbar.
„Ich bin auf den Kopf gefallen und habe mir den Daumen geprellt, der ist ein bisschen angeschwollen – aber zum Glück nichts Schlimmes“, erklärte Stary später. „Der körperliche Schmerz ist eigentlich kleiner als der beim Gedanken daran, dass da vielleicht eine Medaille drin gewesen wäre.“
Guide Stefan Winter sah trotz des Ausfalls auch das Positive: „Das Wichtigste ist, dass sie gesund ist. Die Zwischenzeiten zeigen aber auch, dass wir schnell sind – das macht Lust auf die morgige Kombi.“ Auch Stary blickt bereits nach vorne: „Ich habe noch mehrere Rennen vor mir. Es ist noch alles drinnen!“






































